Erfolgreich Kunden mit LinkedIn generieren

Leadgenerierung LinkedInSie möchten Ihre Kunden auch über LinkedIn erreichen, wissen aber nicht genau, wie Sie das machen sollen? Dann hilft Ihnen vielleicht unser Blogbeitrag dabei, mit LinkedIn neue Leads zu generieren.

Ein Lead ist nach klassischer Wikipedia Definition „ein qualifizierter Interessent, der sich für ein Unternehmen bzw. ein Produkt interessiert, und der dem Werbungtreibenden aus eigenem Antrieb seine Adresse und ähnliche Kontaktdaten (Lead = Datensatz) für einen weiteren Dialogaufbau überlässt und daher mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Kunden wird. Leads in hoher Qualität zu generieren ist eine fundamentale Aufgabe zur Neukundengewinnung.“

In der Praxis sieht es im Allgemeinen so aus, dass bereits 60% des Sales-Zyklus gelaufen sind, bevor ein potenzieller Kunde überhaupt mit einem Verkäufer spricht. Ihr Inhalt kann Ihren Kunden dabei helfen, Ihre Produkte zu entdecken, genauer unter die Lupe zu nehmen oder auch verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen.

Warum LinkedIn?

LinkedIn_Network.jpgLinkedIn ist das Netzwerk für berufliche Zwecke, nirgends sonst sind so viele Fachkräfte vertreten. Damit ist LinkedIn ganz einfach auch DAS Netzwerk für die Lead Conversion, also die Umwandlung eines Kontaktes in einen echten Kunden. Laut einer Studie unseres Partners Hubspot liegen die Chancen zur Umwandlung auf LinkedIn bei 2,74 %. Bei Twitter hingegen sind es nur 0,69 % und auch auf Facebook sieht es mit 0,77% nicht viel besser aus.

Inhalte, die eine Lead Generierung ermöglichen

Die Kundengewinnung startet immer damit, die richtigen Inhalte für Ihre Zielgruppe zu finden und diese im richtigen Format bereit zu stellen. Bieten Sie dem Leser einen Mehrwert, der ihn interessieren könnte.

„You need to GIVE value to GET value“ 
(Zitat aus dem LinkedIn Whitepaper Driving Quality Leads with Content)

Fragen Sie sich hierzu als erstes selbst: Wonach fragen meine Kunden immer irgendwann? Dann beantworten Sie diese Fragen mit „Big Rock Content“.

Was ist Big Rock Content?

Dieser soll den eben bereits erwähnten Mehrwert schaffen, weswegen Ihr Publikum gerne in den Austausch von Kontaktdaten geht. Hierzu zählen:

  • Fachguides und eBooks
  • Forschungsberichte und Studien,
  • Webinare
  • Inhalte, die erfahrungsgemäß gut ankommen (Evergreens) und die Sie umfunktionieren können

Der B2B -Marketing-Experte Doug Kessler empfiehlt einen Big Rock Content pro Quartal. Ein praktisches Beispiel finden Sie hier.

Beachten Sie hierbei stets, dass auch hier die Regel Das Auge isst mit gilt: Je mehr visuellen Content Sie einbinden können, umso besser. Wenn Sie bereits ein Whitepaper haben, das jedoch noch nicht wie erhofft läuft, dann wandeln Sie die Inhalte in ein visuelles eBook oder eine Slideshare Präsentation um.

Haben Sie Ihren Big Rock Content definiert, dann können Sie diesen (zum Beispiel eine Umfrage unter Ihren Kunden) in kleinere Häppchen bzw. Parts aufteilen, die dann einzeln geteilt werden können. Machen Sie eine kleine Infografik daraus, die die Fakten zusammen fasst, zusätzlich noch eine Slideshare-Präsentation mit den wichtigsten Zitaten und Insights aus der Umfrage und einen redaktionellen Beitrag oder einen Blog Post, der die Ergebnisse und Handlungshinweise enthält.

Wandeln Sie Ihre Inhalte in überzeugende LinkedIn Updates um

Do‘s:
  • Nutzen Sie starke Miniaturbilder. Wenn das, was bei der Automatischen Link-Vorschau angezeigt wird, nicht mögen, dann laden Sie ein eigenes hoch!
  • Entwickeln Sie überzeugende Schlagzeilen
  • Sprechen Sie Ihre User direkt an: Nutzen Sie das „SIE“ bzw. „Du“ und erklären Sie, was für den Leser drin ist,
  • Nutzen Sie nummerierte Listen, Statistiken oder Zahlen, die anschaulich sind
  • Gehen Sie weg von einer Positionierung Ihrer Person hin zur Erwähnung fachlicher Koryphäen oder Persönlichkeiten, die hier gut passen.
Dont’s:
  • Klassische Verkaufstechniken bzw. den Hard Sell: Konzentrieren Sie sich auf den zu bietenden Mehrwert, um so die User dazu zu bringen, auf Ihre Site zu gehen, um weitere Inhalte abzurufen.
  • Lange Texte: Schreiben Sie kurze, prägnante Intros, die ähnlich einem Tweet von der Länge her sind, jedoch ohne Hashtags zu verwenden! Denn: Sie möchten doch auch nicht, dass der CTA hinter einem Link "mehr" begraben wird!
  • Unscharfe Fotos, dunkle Bilder: Verwenden Sie eine helle Optik, vor allem, wenn Menschen auf dem Bild zu sehen sind.

LinkedIn_Targeting.jpgWenn Sie Ihre Updates bewerben möchten, spielt natürlich auch das Targeting eine entscheidende Rolle! Verschieden Funktionen erfordern unterschiedliche Targetings. Diese lassen sich erahnen, wenn Sie im Advertising-Bereich auf LinkedIn vorbei schauen.

Ich habe hier mal auf LinkedIn die Verteilung für die meisten Branchen und deren Mitgliederzahlen in Deutschland insgesamt sowie dem Anteil der Einsteiger darin (Stand Februar 2016) zusammengetragen:

LinkedIn_Mitglieder.jpg

Optimieren Sie ihre Landing Pages

Mehr als nur ein Kontaktformular

Wenn Sie das Interesse Ihrer Leser mit einen überzeugenden Post wecken konnten, dann begeistern Sie diese mit einer optimierten Landing Page und machen Sie die Nutzung Ihrer Inhalte zu einer positiven Nutzererfahrung. Dabei steht der nahtlose Übergang von Post zu Landing Page im Vordergrund. Dazu sollten Sie außer einem Kontaktformular erklären, warum dieser Inhalt wertvoll genug ist, um persönliche Informationen an Sie zu geben – mit einem prominenten Aufruf zum Download des gesamten Inhalts, um diesen Mehrwert zu erhalten.

HubSpot_Marketer_Handbuch.jpg

Die mobile Optimierung

LP_HubSpot_Marketer_Handbuch.jpgDas Zauberwort hierbei lautet Responsive – vergewissern Sie sich, dass Ihre Landing Page auch mit einem Smartphone oder Tablet gut lesbar ist, denn die meisten Nutzer kommen heute über mobile Geräte auf Ihre Site. Testen können Sie Ihre Landing Pages übrigens auch einfach online über das Responsive Check Center.

Das Formular selbst

Kaum ein Kunde möchte seine Lebensgeschichte mit Ihnen teilen – also fragen Sie sie auch nicht danach! Eigentlich unnötige Infos wie dem Geburtsnamen etc. lassen Sie weg. Fragen Sie zum Beispiel nur nach Vor- und Nachnamen sowie einer E-Mail-Adresse. Weitere Infos können zum Beispiel die Website Ihres Kunden oder der Name der Firma sein, die dann aber nicht ausgefüllt werden können, aber nicht müssen.

Natürlich ist es in der Regel sinnvoll, etwas Budget in die Hand zu nehmen, wenn Sie sich schon die Mühe machen, Ihre Inhalte sowie Landing Pages zu optimieren und noch nicht sehr viele Follower auf LinkedIn haben. Aber auch im organischen Bereich haben Sie, wenn Sie meine Tipps berücksichtigen, die bestmögliche Basis für eine erfolgreiche Lead Generierung mit LinkedIn geschaffen.

Headerbild: Fotolia / Ivelin Radkov

Reblog von NetPress: Wie stärkt man die eigene Arbeitgebermarke mit Social Media?

Immer mehr Unternehmen haben Probleme, geeignete Mitarbeiter zu finden. Besonders bei den Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU) wird die Sorge über fehlende Fachkräfte und speziell bei Auszubildenden immer lauter. Die handwerklichen Berufe leiden größtenteils unter einem Nachwuchsproblem. Laut Bertelsmann-Stiftung werden 2030 mehr Schulabgänger studieren als eine Berufsausbildung aufnehmen. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass es in ca. 15 Jahren rund 80.000 Azubis weniger geben wird als heute. Die Frage ist, was können Unternehmen tun, um sich für Mitarbeiter attraktiver zu machen? Das Employer Branding spielt hierbei eine wichtige Rolle…

Zum vollen Beitrag geht es hier entlang: http://blog.netpress.de/wie-staerkt-man-die-eigene-arbeitgebermarke-mit-social-media-kanaelen 

Viel Spaß beim Lesen :)

Mein Bericht zur Social Media Week

Hallo ihr lieben, nach einer relativ langen Pause habe ich endlich mal wieder einen Blogbeitrag verfasst. Viel zu tun zu haben, ist zwar eine schöne Sache, aber leider bliebt dabei vieles auf der Strecke. Aber ich gelobe Besserung und werde nun hoffentlich wieder öfters die Zeit zum Schreiben finden!

Upwardlymobile

Kommen wir zum Beitrag*: 

Das globale Motto der SMW, die zeitgleich in Metropolen wie New York, Kopenhagen, Mailand oder Hamburg, ja sogar in Jakarta und Lagos stattfand, lautete in diesem Jahr „Upwardly Mobile“. Das bedeutet frei übersetzt so viel wie „Mobilität nach vorn“ oder auch „Mobilität gewinnt“.

Die gut 3000 Besucher konnten sich in mehr als 250 kostenlosen (!) Veranstaltungen über Themen, wie Storytelling, Digitalisierung, die Zukunft der Arbeit, Crowdfunding, Mobilebanking uvm. informieren, ihre Fragen los werden, mitdiskutieren und natürlich netzwerken. Im Programm fanden sich aber nicht nur „Angebote für Profis und Digitalnomaden“, wie es in der Pressemitteilung der SMWHH heißt, sondern auch für die Jugend unserer Generation und Neueinsteiger wurde einiges geboten. So ist es nicht verwunderlich, dass es zu über 13000 Erwähnungen in den sozialen Netzwerken während der Woche kam…Read More

 

*Den vollständigen beitrag gibt es bei Netpress (Netpress GmbH & Co. KG*) unter http://blog.netpress.de/netpress-auf-der-social-media-week-in-hamburg. Falls ihr euch fragt, wie es dazu kommt: Dort berate ich freiberuflich Kunden im Bereich des Content-Marketing und natürlich auch im Social Media Marketing. Wir entwickeln für induviduelle Zwecke optimierte Content-Marketing-Strategien und setzen diese operativ um. Falls ihr dazu mehr wiisen wollt, schaut einfach unter rein at http://www.netpress.de/

Facebook , Surfen und Co. – Inhalt, Leseprobe und Forum

UnbenanntBald ist es soweit: Mitte Juni kommt mein Buch zum Thema Medienkompetenz heraus. 6 Monate nach Feierabend am PC sitzen und schreiben werden dann endlich belohnt! Herausgekommen ist am Ende eine schöne Mischung aus Themen wie Cybermobbing oder Stalking mit ganz praktischen Sachen wie der Einrichtung von PC, Browser usw.

Besonders aufgehalten hat die Tatsache, dass sich alles ständig im Wandel befindet. So sieht das Frontend von Avira heute anders als zu Beginn aus, von Facebook mal ganz abgesehen. Aber auch Twitter hat einiges geändert. Nur Samsung ist sich (oder Apple;) treu geblieben und hat mir hier nicht reingegrätscht! Danke :) Es kann also immer mal sein, dass eine Anleitung nicht mehr aktuell ist. Daher gibt es hier ein Forum, in dem Fragen gestellt und beantwortet werden können. 

Zum Inhalt

Der Inhalt ist in drei Abschnitte bzw Teile unterteilt:

Teil I Das richtige Maß finden

  1. Was tun Kids im Netz?

    1. Kids oder Teens, Junge oder Mädchen?

      1. Welche Websites werden am liebsten besucht?
      2. Wie viel Medienkonsum ist gesund?
    2. Was sind soziale Netzwerke?

      1. Worin besteht der Reiz sozialer Netzwerke?
      2. Was hat es mit dem Liken, Teilen und Sharen auf sich?
      3. Welche Arten von Netzwerken gibt es?
      4. Welche Netzwerke sind besonders beliebt?
  2. Was jedes Kind wissen muss!

    1. Privatsphäre – der wichtigste Begriff im Netz

      1. Was bedeutet denn überhaupt »privat« für mein Kind?
      2. Wie bringe ich meinem Kind den sensiblen Umgang mit Daten bei?
      3. Was ist denn eine Online-Tätowierung?
      4. Warum Kinder gerade im Netz Spitznamen brauchen
      5. Das A und O – Passwörter wählen und verwalten
    2. Was sind Freunde in sozialen Netzwerken?

      1. Sind Follower nicht auch so etwas wie Freunde?
      2. Woran erkennt mein Kind echte Freunde im Netz?
      3. Was tun bei Kontaktanfragen, die man nicht annehmen möchte?
    3. Der richtige Umgang mit gefährdenden Inhalten

      1. Verstörende Inhalte ausschalten
  3. Aggressives Verhalten im Internet: Cybermobbing und Stalking Cybermobbing

    1. Was tun bei Cybermobbing?
    2. Ist Cybermobbing strafbar?
    3. Shitstorm
  4. Stalking und andere Gefahren

    1. Was können Sie tun, um Stalking vorzubeugen?
    2. Was können Sie tun, wenn Ihr Kind »gestalked« wird?
    3. Fakes – gefälschte Identitäten
  • Was ist denn nun erlaubt? Downloads, Urheberrechte und Co.

    1. Das Urheberrecht – Was ist beim Einstellen von Daten ins Netz zu beachten?

      1. Grundsätzliches zum Umgang mit Inhalten von anderen
      2. Bilder
      3. Videos und Musik
      4. Texte
    2. Sharing und Streaming – rechtliche Grauzonen im Download-Bereich

      1. Was bedeutet Sharing?
      2. Was bedeutet Streaming?
    3. Wie weit gehen Aufsichts- und Kontrollpflicht?

      1. Ein Fall aus der Praxis
    4. Welche Rechtsgrundlagen sind noch wichtig?

      1. Kein fliegender Gerichtsstand mehr
      2. Kostenerstattung bei Rechtsmissbrauch
      3. Formerfordernisse bei Abmahnungen
      4. Streitwertbegrenzung
      5. Zur Impressumspflicht bei Facebook- und Google+ Seiten
    5. Was tue ich, wenn meine Familie eine Abmahnung bekommt?

      1. Vorsicht bei Abmahnungen via Email!
  • Ist mein Kind online-süchtig?

    1. Zwischen »Digital Native« und Immer-Online-sein

      1. Wie sieht die Nutzung bei den Kids von heute aus?
      2. Wie sieht es bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus?
      3. Sind selbst die Erwachsenen heute kein Vorbild mehr?
    2. Woran erkenne ich, dass mein Kind süchtig ist?

      1. Smartphone-Sucht
      2. Computer- und Online-Sucht
    3. Folgen der Online-Sucht
    4. Was kann ich tun?

      1. Ein Smartphone-Tagebuch führen
      2. Nutzungsbeschränkungen für Familienmitglieder einführen

Teil II PCs und Smartphones sicher einrichten

  1. Wie richte ich einen PC ein?

    1. Warum braucht mein Kind ein eigenes Benutzerkonto
    2. Wie richte ich denn ein Benutzerkonto ein?

      1. Auf geht’s: Benutzerkonto anlegen
      2. Auf geht’s: Benutzerkonto konfigurieren
    3. Wie mache ich den Browser fit fürs Kind?

      1. Auf geht’s: Browser sperren
      2. Auf geht’s: Firefox einrichten und sicherer machen
    4. Wie kann ich Virenschutz und Firewall einrichten?

      1. Auf geht’s: Virenschutz einrichten
      2. Auf geht’s: Den Computer auf Viren überprüfen
      3. Auf geht’s: Firewall aktivieren
    5. Wie richte ich ein E-Mail-Konto ein?

      1. Auf geht’s: Ein GMX-Konto einrichten
      2. Auf geht’s: Ein Gmail-Konto einrichten
  2. Smartphones – Alleskönner im Kartenformat

    1. Was können Handys heute?
    2. Wie richte ich ein Konto für Android oder iPhone ein?

      1. Auf geht’s: Das Google-Konto anlegen
      2. Auf geht’s: Das Apple-Kontoanlegen
    3. Wie werden Apps heruntergeladen und installiert?

      1. Auf geht’s: Apps mit einem Android-Smartphone installieren
      2. Auf geht’s: Apps mit einem iPhone installieren
    4. Brauchen Handys einen Virenschutz?

      1. Das Antivirenprogramm Avira nutzen
    5. Wie kann ich ein Handy bei Verlust von zu Hause aus sperren?

      1. Verbindung von Smartphone und Online-Konto herstellen
      2. Auf geht's: Sperren des Android Smartphones
      3. Auf geht’s: Das iPhone von zu Hause aus sperren
    6. Welche Kostenfallengibt es?

      1. Einwahl ins Internet
      2. SMS-Abo-Fallen
      3. Anklicken von Werbung beim Spielen

Teil III Die Netzwerke

  1. Facebook

    1. Was hat Facebook, was andere nicht haben?
    2. Mit dem Profil fängt alles an

      1. Auf geht’s: Ein Facebook-Konto erstellen
      2. Auf geht’s: Den Freundefinder richtig nutzen
      3. Auf geht’s: Profilinformationen angeben
      4. Wie sehen andere ein Profil?
      5. Auf geht’s: Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen richtig konfigurieren
      6. Was ist die Timeline?
      7. Richtig teilen bei Facebook
    3. Facebook in der Kritik

      1. Facebook vergisst nie!
      2. Spiele und Apps bei Facebook
      3. Was ist an der Gesichtserkennung denn dran?
      4. Die neue Graph Search findet jedes Detail!
    4. Wie schütze ich mein Kind außerdem?

      1. Sollte mein Kind sein Alter angeben?
      2. Benachrichtigungen bei Facebook
      3. Auf geht’s: Schutz vor Hacker-Zugriffen aktivieren
      4. Auf geht’s: Markierungen auf Fotos entfernen
      5. Auf geht’s: Fotos von anderen Nutzern löschen lassen
      6. Identitätsdiebstahl bei Facebook
      7. Wie kann ich gegen beleidigende Nutzer vorgehen?
      8. Zeigen Sie Ihrem Kind den Umgang mit der »eingeschränkten Liste«
      9. Private Veranstaltungen erstellen
      10. Wie deaktiviere oder lösche ich ein Facebook-Konto?
  2. Google+ (Google Plus)

    1. Was hat Google+, was andere nicht haben?
    2. Welche altersabhängigen Beschränkungen gibt es bei Google+?

      1. Auf geht’s: Einstellungen zu altersabhängigen Beschränkungen prüfen
    3. Wie richte ich ein Profil ein?

      1. Auf geht’s: Profil erstellen
      2. Auf geht’s: Profil einrichten
      3. Auf geht’s: Richtig teilen bei Google+
    4. Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

      1. Auf geht’s: Wiederherstellungsoptionen einrichten
      2. Auf geht’s: Einstellungen bei Google+ einrichten
    5. Was bedeuten die Kreise und wie nutzt mein Kind sie richtig?

      1. Auf geht’s: Einen »Kreis« erstellen und jemanden hinzufügen
      2. Auf geht’s: Die Einstellungen für »Meine Kreise« anpassen
      3. Auf geht’s: Im Profil nur bestimmte Kreise anzeigen lassen
    6. Was sind Google Hangouts?

      1. Auf geht’s: Mit Google Hangouts chatten
      2. Auf geht’s: Das Hangout Plug-In installieren
      3. Auf geht’s: Videochats führen

Anhang A Grundregeln für Eltern und Kinder

  1. Grundregeln, um vor Betrügern gefeit zu sein
  2. Grundregeln für Eltern
  3. Grundregeln für Kinder und Jugendliche

Anhang B Kleines Glossar

Anhang C Hier finden Sie Hilfe

  1. Cybermobbing
  2. Online- und Smartphone- Sucht
  3. Stalking
  4. Technische Probleme beim Einrichten des Computers
  5. Urheberrecht

Da es noch eine Welt außerhalb Facebook (und Google+) gibt, habe ich noch paar Zusatz-Kapitel geschrieben. Diese sind frei verfügbar und sie können hier heruntergeladen werden!

  1. Zusatzkapitel Und sonst? Pinterest, Twitter, Foursquare und YouTube

    1. Pinterest

      1. Was hat Pinterest, was andere nicht haben?
      2. Wie richte ich ein Profil ein?

        1. Der »kurze« Weg: Über Facebook registrieren
        2. Der »lange« Weg: Per E-Mail registrieren
      3. Auf geht’s: Profil und Pinnwände einrichten
      4. Sicherheit bei Pinterest

        1. Auf geht’s: Benachrichtigungen aktivieren
        2. Ein Netzwerk ohne Mindestalter?
        3. Welche Einstellungen gilt es noch zu berücksichtigen?
        4. Ist hier wirklich alles öffentlich?
        5. Jugendgefährdende Inhalte melden
      5. Instagram – Pinterest in »Schmalformat
    2. Twitter

      1. Wie richte ich ein Konto ein?
      2. Auf geht’s: Einen Twitter-Account erstellen
      3. Was ist das Besondere an Twitter?
    3. Foursquare

      1. Was ist das Besondere an Foursquare?
      2. Auf geht’s: Sich bei Foursquare anmelden
      3. Welche Sicherheitseinstellungen gilt es zu beachten?
    4. YouTube

      1. Auf geht’s: Einen eigenen YouTube-Kanal einrichten
      2. Was kann ich für die Sicherheit bei YouTube tun?
  2. Zusatzkapitel: Echte Kinder-Netzwerke, -Foren und -Suchmaschinen 

    1. Kinder-Netzwerke

      1. Kindernetz.de
      2. MovieStarPlanet.de
      3. Top-Model.biz
    2. Suchmaschinen für Kinder
    3. Kinderforen

Mein Rückblick vom carpediemcamp 2014

Hallo Ihr Lieben! Da ich es vorab nicht selbst geschafft habe, einen Beitrag zum #cdc14 zu basteln, so möchte ich doch wenigstens im Nachgang meine Erlebnisse im Zusammenhang mit dem carpediemcamp 2014 für euch zusammenfassen:

Dieses Jahr hatten wir eine wirklich tolle Location: die ehemaligen Büroräume von Intosite. Knapp 300m² Spielfläche für uns und alle anderen Tagenutzer :) Riesenräume, WLAN, Fahrstuhl und tatkräftige Unterstützung der deutschlandweiten Anti-Stress-Kampagne „Deutschland entspann dich“ der Zeitschrift Für Sie. So konnten wir nicht nur auf Stühle, Tische, Kissen, Geschirrspüler und 1000 anderen kleine Dingen zurückgreifen, sondern wir wurden sogar in der "Für Sie" erwähnt und bekamen gleich zu Beginn ein tolle Session: Büro-Yoga. Hier haben wir einige Übungen gemacht, die eben speziell für Schreibtisch-Täter wie mich geeignet sind. In der Zukunft gibt es keine Möglichkeiten mehr, um sich herauszureden.

Doof war nur, dass ich mir über Ostern eine ordentliche Erkältung eingefangen hab, die mich immer wieder „in die Knie“ gezwungen hat… lange Reden schwingen, ohne dass ich hätte meinen Salbutamol-Inhalator hätte zücken müssen, wären nicht drin gewesen. Leider; und das, obwohl ich so gern rede. Eine Session zum Thema Zeitmanagement hab ich dann mit Silkes Unterstützung doch hinbekommen. Den Rest, der euch vorenthalten blieb, weil wir über Mails und Smartphone-Einstellungen nicht weit hinaus gekommen sind, möchte ich hier noch einmal (wenigstens kurz) erwähnen. Nächstes Jahr gibt’s das dann in verbaler und ausführlicher Form:

Zeitmanagement….hört sich eigentlich gar nicht so schwer an oder? Ich beeile mich einfach, dann passt das. Dabei gibt es aber einige Aspekte, auf die man sich vor, während oder auch nach Tätigkeiten konzentrieren kann, um Dinge zu beschleunigen. Mein Hauptantrieb ist hierbei immer, dass ich Zeit nicht ohne Nutzen bzw. Mehrwert für mich verbringen will. Hierzu gehört hauptsächlich: Warten!!! Warten ist das schlimmste überhaupt. Außer man wartet an der Kasse im Supermarkt, dort kriegt man wenigstens ab und an noch was Lustiges zu sehen (das ist natürlich Tages- und Zeitabhängig;).

Daraus ergibt sich für mich:

  1. Prioritäten: Aufgaben müssen nur nach zwei Kriterien priorisiert werden: Dringlichkeit und Wichtigkeit. Ist etwas wichtig und muss sofort erledigt werden, dann verdient es Prio 1. Ist es wichtig, kann aber später gemacht werden, dann Prio 2. Unwichtige, aber dringliche Sachen solltet ihr, wenn möglich delegieren oder euch für die Fahrt in der Bahn oä. aufsparen. Na ja und die unwichtigen Dinge, die irgendwann erledigt werden müssen, können theoretisch in den Müll. Irgendwann tauchen sie von ganz allein wieder auf, wenn sie wichtig geworden sind
  2. Substitution: Ich habe wenig Zeit für Sport. Zusätzlich sind die öffentlichen Verkehrsmittel hier sehr langsam. Resultat ist, dass ich alles, was bis zu 8km entfernt ist (round about) mit dem Fahrrad bewältige. Äußert sich dann teilweise zwar so wie nach dem #cdc, dass ich mit einer dicken Ikea Tasche voll Kram rechts und einem Beutel links am Lenker + Umhängetasche mit dem Bike wie ein Packesel im leichtesten Gang mit Gegenwind nach Hause schleiche und quasi fast von Rollator-Gangmitgliedern überholt werde, aber das ist egal. Wichtig für mich: Ich hab mich bewegt, dabei Geld gespart, umweltbewusst gehandelt und meine Zeit mit Mehrwert (und anschließendem Bonus-Muskelkater) genutzt!
  3. Abwägen: Natürlich möchte ich meine Zeit auch nicht gern mit dem Warten auf dem Amt verbringen. Also gehe ich zu Zeiten, wo sonst keiner Lust hat, wie Freitagvormittag und gleich Montag früh. Warum sollte ich, wie 90% der Menschheit am Donnerstagnachmittag gehen? Zudem kann man sich heute oft schon vorab informieren, wann wie viel bei den Ämtern los ist. Gleiches gilt übrigens nicht für Ärzte, da muss man einfach immer warten. Meist mit umgekehrter Proportionalität: Je weniger Zeit ich habe, umso länger brauchen die hier 😉

Da ich nicht die ganze Session jetzt und hier in Schriftform halten will, belasse ich es mal dabei. Wie gesagt, nächstes Jahr dann…

Kommen wir mal zu der Frage, die ich im Zusammenhang mit dem carpediemcamp immer wieder höre: Warum mache ich das eigentlich? Dass wir uns als Organisatoren keine goldene Nase an einem eher familiären Barcamp verdienen, ist wohl jedem Teilnehmer klar. Ich mache das deshalb, weil es immer wieder schön ist, wenn andere sich dafür begeistern können. Dieses Jahr hatte ich zu Beginn und am Schluss (und mittendrin natürlich auch, aber ich beschränke mich mal auf diese…) wieder zwei solche Momente, an die ich mich hier erinnern möchte: Zu Beginn war es Sabine Fäth, Chefredakteurin der Für Sie, die über die Eigendynamik bei der Sessionplanung total begeistert war. Dass es auf einem Barcamp zu einer hohen Beteiligungsquote kommt, ist zwar erwünscht, aber für die Newbies eine totale Überraschung. So soll es sein, toll, dass wir das auch erreichen konnten. Der zweite Moment war in der Feedback-Runde, also nachdem alle Sessions geschlossen und aufgeräumt war. Hier waren es gleich mehrere Kommentare, die ein Gänsehaut-Feeling verursachten. Besonders schön fand ich Sandras Bemerkung. Man hat gesehen, dass sie wirklich berührt von den Mühen, die wir, die Sponsoren und auch die Teilnehmer sich gemacht hatten, um das Camp zu dem zu machen, was es schließlich war.   

Diese Begeisterung bzw. das wunderschöne Leuchten in den Augen, wenn die Teilnehmer aus tiefster Seele schwärmen. Sei es in den Sessions oder auch in der Pause, wenn man sich freut, mal nicht das Wesen vom anderen Stern zu sein, dessen Beruf sich im normalen Umfeld kaum einer so richtig vorzustellen vermag. Hier werde ich nicht schief angeschaut, wenn ich nebenbei am zwitschern bin, sondern es ist genau umgekehrt: Ich hatte an diesem Tag auf Twitter über 60 Pings und auch die Facebook-Seite steht seitdem nicht mehr still :)

Deswegen mache ich das. Weil Netzwerken mein Ding ist. Und weil ich den Tag gern so nutze, wie es mir gefällt.

In diesem Sinne: Carpe Diem!

WM-Tippspiel als Facebook-App?

Ihr kennt sie sicher alle, die Facebook-Apps. Inzwischen gibt es ja die verschiedensten Möglichkeiten, um nicht nur auf Facebook Spiele zu spielen, Twitter oder andere Kanäle einzubinden oder, wie ich es heute vorstellen möchte, auf die Ergebnisse der baldigen Weltmeisterschaft zu tippen. Zugegeben, Fußball ist eigentlich nicht mein Thema, aber zur WM kommt ganz Deutschland zusammen, um sich unsere Nationalelf anzuschauen und mitzufiebern. Warum also nicht via FB auf Ergebnisse tippen? 

tippspiel_header_allgemein_1397635365_0Ich finde die Idee toll :) Daher möchte ich euch heute die WM Tippspiel-App der App-Arena bzw. iConsultants vorstellen. Die App funktioniert übrigens nicht nur auf Facebook, sondern ihr könnt auch via Google+, Twitter oder eurer eigenen Webseite sowie auf allen Endgeräten tippen, was das Zeug hält!

Das WM-Tippspiel funktioniert wie folgt:

"Teilnehmer geben bis kurz vor Beginn einer jeden Weltmeisterschaftsbegegnung ihren Tipp für das Spiel ab. Bei jedem Spiel können bis zu drei Punkte gewonnen werden. Hat man das Ergebnis der Partie genau vorausgesagt, gibt es die volle Punktzahl. Zwei Punkte erhält der Teilnehmer, der Tordifferenz und Tendenz des Spielausgangs richtig geraten hat (Beispiel: Mannschaft A spielt gegen Mannschaft B 3:1; der Tipp ist 2:0). Liegt man mit der Tendenz des Spielausgangs richtig, gibt es einen Punkt (Beispiel: Mannschaft A spielt gegen Mannschaft B 5:1; der Tipp ist 1:0). Zusätzlich punkten kann man durch die Beantwortung von Bonusfragen.

Sowohl Gesamtsieger als auch Freunde des Nutzers finden sich in Bestenlisten wieder, und alle relevanten Ereignisse werden in einem Activity-Feed zusammengefasst. Um die Engagement Rate zu steigern, wird der Nutzer durch ein Notification System regelmäßig an die Teilnahme erinnert. Die Ergebnisse der WM-Spiele werden übrigens automatisch und zeitnah aktualisiert." (Das habe ich mal frech von iConsultants übernommen)

Wenn ich also immer richtig liege, dann bin ich der Tipp-König. Das klingt doch gut :) Wenn ihr einen Kundenkreis habt, der wahrscheinlich Fußball-Affin ist, dann holt euch die App und nutzt damit die mediale Aufmerksamkeit auf die kommende Fußballweltmeisterschaft bestmöglich für eure Kampagne.

Interessiert euch das? Dann erfahrt ihr auf der Website der App Arena, was andere Nutzer dazu sagen und könnt auch unter http://demo.tippspiel.cc gleich mal kostenlos testen, ob das etwas für euch ist. Für alle, die Präsentationen lieben, gibt es hier noch einmal eine etwas ausführlichere Slide-Beschreibung als ich sie euch hier geben könnte.

Da steigt die Vorfreude auf eine WM, aus wir hoffentlich als Weltmeister hervorgehen werden!

 

 

 

 

Social Media Fettnäpfchen meiden – so geht es richtig

Die sozialen Medien sind in. Jeder kennt wohl inzwischen jemanden, der gerne bloggt. Und ein Facebook-Profil ist ja schon gang und gäbe. Klar, dass auch Firmen mitmachen. Kunden und Firmen vernetzen sich, und der Informationsaustausch macht richtig Spaß. Doch ohne eine Strategie sollte niemand damit loslegen.

Einige Negativbeispiele zeigen, wie es besser nicht laufen sollte. Peinliche Fehltritte und auch die Überfrachtung mit Eigenwerbung werfen ein schlechtes Licht auf jedes Unternehmen.

Weltkonzern Sony

Eher produkt-und firmenlastig sind die Posts von Sony. Regelmäßig werden neue Informationen über Facebook, Twitter, YouTube und Google+ gestreut. Doch leider ähneln sie schnöden PR-Maßnahmen. Die Produkt- und Eigenwerbung steht hier ganz weit vorne. Da kann schon mal Langeweile beim Nutzer aufkommen.

Schöner und weitaus interessanter für User ist es, wenn Ihre Sicht mit einbezogen wird. Die Kommunikation wird dann bunt und spannend. Kommunikation auf Augenhöhe ist die Devise bei allen sozialen Medien. Nutzer zu unterhalten und sie ernst zu nehmen, darauf kommt es an. Und die sozialen Medien sind sehr unterhaltsam. Sie eigenen sich wunderbar für die Gewinnung von Meinungsführern als Multiplikatoren, fürs Storytelling und die CI-gerechte Kommunikation.

Old Spice

Die amerikanische Körperpflege-Linie Old Spice von Procter & Gamble bezieht seine Fan-Gemeinde mit ein. Eine Fülle von Videos, Bildern und verspielten Sequenzen sind auch auf YouTube abrufbar. Old Spice Marketer setzen bei ihrer Social Media Arbeit auch auf die Software Adobe Creative Suite. Ein effektvolles Video zeigt einen muskelbepackten gut aussehenden Mann, der mit Hilfe seiner Muskeln Instrumente steuert. Das Video ist schon sehr beeindruckend.

An manchen Stellen sind die Kommunikationsexperten aber doch etwas übereifrig und überschwemmen die Follower mit Meldungen und Filmen. Hier gilt eher: Manchmal kann weniger auch mehr sein.

H. Samuel

Unternehmen haben eigentlich super Möglichkeiten über Facebook oder andere Kanäle Kunden zu binden und Neukunden zu gewinnen. Auch jahreszeitliche Anlässe lassen sich optimal aufgreifen. Diese Chance verspielt H. Samuel, eine Juwelier-Kette aus Großbritannien. Für Paare, die heiraten wollen, oder Menschen, die sich für ein besonderes Event schmücken, wäre der  Social Media Auftritt eine schöne Anlaufstelle, doch leider sind die Produktpräsentationen wenig beeindruckend. Pixelige Bilder auf weißem Hintergrund locken Nutzer nicht wirklich hinter dem Ofen hervor.

Einige Beiträge auf Facebook sind sogar sehr alarmierend. Negative Einträge und Beschwerden von Nutzern werden vom Unternehmen nicht aufgegriffen. Diese Beschwerden werden von anderen Nutzern wiederum kommentiert und Schimpfwörter häufen sich. Die Kundenbetreuung reagiert unverständlicherweise kaum darauf.

Mc Donald’s

Ein Positivbeispiel für einen professionellen Umgang mit Beschwerden bietet Mc Donald’s in Österreich. Hier gehen Social Media Spezialisten sehr gut mit Beschwerden um. Sie verweisen auf eine Kundenservice-Anlaufstelle, wo individuell auf Kunden und ihre Anliegen eingegangen wird. Negatives öffentlich zu diskutieren, ist nämlich keine gute Idee für die Außenwirkung.

Selbst, wenn eine Entschuldigung folgt, bleibt doch das Negative haften. Humor und Verständnis sind die besten Waffen von Unternehmenslenkern. Hier ist also wieder Kommunikation auf Augenhöhe und ganz viel Fingerspitzengefühl gefragt, damit aus gefrusteten Kunden geschätzte und zufriedene Kunden werden.

Von der  Erfolgsmessung bis zum Krisenmanagement

Wichtig bei aller Kommunikation über die sozialen Medien ist natürlich auch die Erfolgsmessung. Schließlich sollen sich der finanzielle und der zeitliche Aufwand lohnen. Professionelle ROI-Messungen machen es möglich. Auch die Auswahl der  optimalen Social Media Kanäle gehört zur guten Social Media Strategie dazu. Sollten sich jedoch bei aller Vorsicht und guter Planung doch mal negative Stimmen in den Netzwerken äußern, ist ein gutes Krisenmanagement enorm wichtig. Peinlichkeiten verbreiten sich rasend schnell im Netz.

Beispiel: Home Depot, eine amerikanische Baumarktkette. Lustig sollte eine Tweet sein, der drei afroamerikanische Trommler zeigte. Der  in der  Mitte trug zudem ein Affenkostüm. Welcher Trommler nicht wie die anderen sei, lautete die Frage dazu. Dieser zurecht als rassistisch wahrgenommene Tweet zog einen enormen Shitstorm nach sich. Home Depot entschuldigte sich öffentlich und erklärte, dass sowohl der Fotograf als auch die verantwortliche Multi Media Agentur und alle anderen, die in irgendeiner  Form an dem Tweet beteiligt waren, gefeuert wurden. Anders hätte Home Depot das rassistische Image wohl auch nicht loswerden können.    

Nutzer zum Teilen animieren

Fans und Interessenten lassen sich prima über die sozialen Medien binden. Fans suchen Inhalte, die zu Ihnen passen. Wichtig sind dabei hochwertige Inhalte, die interessant aufgemacht sind und die eben zum Teilen animieren. Da macht eine Zielgruppenanalyse und Kommunikationsplanung auf jeden Fall Sinn. Je mehr Nutzer Inhalte anklicken und weiterleiten, desto größer ist auch der virale Erfolg.

 

Über den Autor: Christian Arno
Gut bewaffnet mit einem sprachwissenschaftlichen Diplom der Universität Oxford und einer erklärten Leidenschaft für das E-Business ist es ihm gelungen, den überwiegenden Teil seiner Pflichten auf andere, ebenso fähige Personen abzuwälzen
. Heute ist er der Geschäftsführer von Lingo24, einem Übersetzungsunternehmen, das professionelle Übersetzungen anbietet. Lingo24 gehört inzwischen zu den am schnellsten wachsenden Übersetzungsbüros der Welt. Folgen Sie Christian auf Twitter unter @l24de.