Twitter-Must-Haves

– einfach umsetzbar und erfolgversprechend!

Manche Twitter-Konten laufen "wie geschmiert", andere hingegen sind mehr tot als alles andere – haben Sie sich auch schon einmal gefragt, woran das liegt und vor allem, wie Sie ein Twitter-Konto zum Laufen bringen können? In diesem Blogbeitrag erfahren Sie mit Hilfe einiger praktischer Tipps, wie Sie Ihren Twitter-Auftritt verbessern können.

Twitter-Profil richtig aufbauen

Hashtag 2

Zu jedem Profil gehören:

  • Die @Twitter-Adresse: Diese Adresse gibt die URL an, mit der Sie erreichbar sind wie zum Beispiel https://twitter.com/JennySHH. Sie sollte sich nie ändern, weil dann in der Vergangenheit angegebene Links nicht mehr erreichbar sind.
  • Der Twitter Name: Wählen Sie entweder Ihren vollständigen Namen oder, so wie ich, einen, der einen Rückschluss auf Ihr Geschäftsfeld zulässt. (Wichtig hierbei ist lediglich: Die Kombination aus Twitter-Name und –Adresse sollte diesen Rückschluss ermöglichen. Wenn Sie also bereits eine Adresse gewählt haben, die Ihr Geschäftsfeld nennt, dann können Sie getrost Ihren richtigen Namen wählen). Das verbessert die Chancen darauf, dass andere Ihnen folgen. Den Twitter-Namen können Sie im Gegensatz zur Adresse jederzeit ändern.
  • Der Ort, an dem Sie sitzen. So sehen potenzielle Kunden, wo Sie tätig sind. Haben Sie ein Unternehmen, dass Standorte überall hat? Dann können Sie auch „Weltweit“ angeben.
  • Ein kurzes Statement: Schreiben Sie, was Sie bei Twitter wollen. Das kann bzw. sollte über Schlagworte sein. Ich empfehle, hier Hashtags zu nehmen. Eine Erklärung finden Sie etwas weiter unten
  • Geben Sie eine Website an! Zusätzlich können Sie in der Bio zu weiteren verlinken. Um sich rechtlich abzusichern, sollte auch ein Link zum Impressum in der Bio stehen.
  • Nutzen Sie die Design-Möglichkeiten: Wählen Sie ein Hintergrundbild mit Bedacht. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

    • Wählen Sie eines, das Rechts oder Links am Rand weitere Kontaktmöglichkeiten anbietet
    • Wählen Sie eines, dass die Follower zum Scrollen veranlasst. Bei mir steht zum Beispiel im Hintergrund „JennySHH“. Das sieht man jedoch nicht gleich. Follower werden neugierig und klicken sich durch mein Profil, um es lesen zu können.
  • Gleiches gilt für die Kopfzeile: Geben Sie Ihren Followern ein Kopfzeilenbild. Das Bild ist auch mit dem Handy sichtbar. Bild-Inhalt wird automatisch wahrgenommen. So wirkt Ihr Profil sympathischer und glaubwürdiger und damit erhöhen Sie die Chance, dass andere Ihnen folgen. Ich habe den Filmstreifen gewählt, weil er clean und passend zu meinem Profilbild ist.
  • Auch beim Profibild gibt es Tipps, deren Beachtung durchaus zu etwas führen:

    • Fotos von Personen wirken besser als Logos. Zumindest, wenn Ihre Firma international noch nicht so bekannt ist.
    • Fotos sollten einen Wiedererkennungswert haben! Auffällige Bilder sind hier besonders gut, wenn Sie auch über andere Netzwerke kommunizieren.
    • Nutzen Sie überall das gleiche Profilbild!

Hashtags nutzenHashtag

Den Sinn von Hashtags haben wohl die wenigsten bisher wirklich verstanden. Durch den Einsatz eines Hashtags, also durch simples hinzufügen einer Raute (#) vor einen Begriff wird dieser zu einem Anklickbaren und hervorgehobenen Schlagwort innerhalb von Twitter. Wenn jemand in den Trends nach WordPress sucht, steigern Sie so Ihre Chance, darüber gefunden zu werden.

Was twittern?

  • ganz allgemein über Dinge, die zu Ihnen, Ihrem Thema oder Ihren Followern passen
  • die einen Link auf eine Site, einen Blog oder ähnliches enthalten
  • über aktuelle Ereignisse und Neuigkeiten zu Ihrem Spezialgebiet
  • darüber, was Ihnen gerade durch den Kopf geht (was lesen Sie; wo sind Sie; eine Frage, die Sie haben…) à Das macht Ihre Tweets persönlicher J
  • Dinge, die eine @-Antwort provozieren
  • populäre und/oder aktuelle Themen (Themen, die in den #-Tags genannt werden)

Geben Sie indirekte Hinweise auf Ihr Spezialgebiet/Dienstleistung:

  • über einen Link auf Ihren Blogbeitrag
  • über Hinweis auf Bewertungs- oder Preisvergleichsseiten
  • über das Angebot kostenloser Produkte oder Webinaren
  • durch Kommentare auf anderen Websites und einen Tweet mit Link zum Artikel
  • indem Sie über Produkte oder Dienstleistungen tweeten (gut, ist klar, trotzdem!)
  • über Nischeninformationen , Hinweise und Tipps

Die Tweets

  • Twittern Sie, so oft es geht. Die Anzahl der Follower steigt mit der Anzahl der Tweets!
  • Nutzen Sie Retweets (siehe Abbildung Retweet 1). Sie sind einfach zu machen und Ihre Tweet-Anzahl steigt.
  • Tweets sollten nicht länger als 138 Zeichen sein. Warum? Lassen Sie immer mindestens zwei Zeichen frei, um anderen die Möglichkeit zu geben, Sie zu zitieren (siehe Abbildung Retweet 2)
  • Es gibt Dienste, durch die Sie automatisch posten können, wie zum Beispiel Paper.li. Diese Twitter-Zeitung ermöglicht personalisierte Ausgaben, die dann auf Twitter erscheinen.

Das Verhältnis von Followern zu Folge ich

Ganz wichtig ist das Verhältnis von Followern zu Folge ich. Nutzen Sie Tracking-Tools! Durch Tracking-Tools können Sie automatisiert Ihre Followerschaft durchforsten. Ich nutze hier zum Beispiel unfollowes.me. Auf deren Internetseite http://unfollowers.me/ können Sie sich mit Twitter einloggen und Ihren Account nach den verschiedensten Kategorien durchsuchen. Hierzu gehören unter anderem:

  • Recent unfollowers
  • Recent followers
  • People who you recently followed
  • People who you recently unfollowed
  • People who don't follow back
  • People who i don't follow back
  • People who i follow, follow back
  • All followers
  • All following

So können Sie ganz einfach diejenigen Nutzer wieder „rausschmeißen“, die Ihnen nicht zurückfolgen. Das macht es leicht: Suchen Sie sich einen Nutzer aus, der von den Interessen her auf demselben Gebiet ist wie Sie. Folgen Sie seinen Followern. Damit werden Sie gesehen und steigern die Chance, dass andere zurückfolgen. Wer nach zwei Tagen nicht reagiert hat, den entfernen Sie wieder von Ihrer Liste.

Das war es mit meinen Must-Haves. Befolgen Sie sie und Sie werden sehen, dass Sie so binnen 8 Wochen auf mindestens 200 Follower kommen werden. Ich würde mich über Rückmeldungen an Jane@JaneSMarketing.de freuen!

5 thoughts on “Twitter-Must-Haves

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  2. >So können Sie ganz einfach diejenigen Nutzer wieder
    >„rausschmeißen“, die Ihnen nicht zurückfolgen.

    So? Das halte ich für keine gute Idee. Meine Interessen können durchaus andere sein, als die des „Verfolgten“. Wenn jemand nicht zurückfolgt ist das doch völlig ok und berührt meine eigenen Interessen in keiner Weise.

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