Neues Design – mal wieder

Pünktlich zum neuen Jahr habe ich mal wieder mit den Möglichkeiten von WordPress experimentiert. Das Ergebnis seht Ihr fortan hier auf dem Blog :) Mir gefällts, auch wenn noch einige Details weiter bearbeitet werden müssen.

Außerdem bin ich nun auch bei Tumblr unter http://jennyhamburg.tumblr.com/ zu finden. Mal sehen, was dort so geht!

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Bis bald also und viel Spaß mit dem neuen Design

UMZUG

Ich bin umgezogen…nein, nicht mit Kind und Kegel, sondern virtuell…von der WordPress-Domain auf meine Eigene. Ganz schön viel Heckmeck, muss ich sagen, aber langsam kann sich die neue Seite durchaus als Double der alten Seite ausgeben.

Die alte Seite gibts natürlich auch noch und wirds wohl auch noch eine Weile geben. Nach und nach werde ich aber die Beiträge an sich rausnehmen und alles hierhin umleiten. Sieht also schon fast alles wieder aus wie vorher, BLOß, was echt traurig ist, die ganzen Likes und Shares werden wohl auf der Strecke bleiben :(

Also, wenn Ihr mich etwas unterstützen möchtet, ich freue mich über jedes Like und jeden Share der neuen Seite.

Bis bald 😉

Ein eigener URL Shortener?

URL-Shortener sind sehr praktisch, vor allem in Sozialen Medien, wo der Zeichensatz oft beschränkt ist. Bit.ly dürfte wohl der Bekannteste in dieser Sparte sein. Außerdem habt ihr auch gleich den Vorteil, allein durch die Benutzung als Web 2.0 affiner User wahrgenommen zu werden.

Mehr Aufmerksamkeit hingegen bekommt ihr, wenn ihr einen eigenen URL Shortener verwendet, der auf euren Markennamen oder aber auch den persönlichen Namen ausgelegt ist. Dabei wird das Branding enorm verstärkt und ihr hebt euch in den sozialen Medien deutlich ab.

Domainauswahl

Die richtige Domainauswahl ist entscheidend für die Branding-Wirkung eures eigenen URL Shorteners in den sozialen Netzwerken. Einen wirklich sehr kurzen Domainnamen wie bit.ly zu bekommen ist aber für die meisten Klein- und Mittelunternehmer zu kostspielig. Ihr könnt getrost davon ausgehen, dass alle Domains mit nur 3 Zeichen bereits vergeben sind!

Trotzdem solltet ihr einen möglichst kurzen Domainnamen aussuchen, der idealerweise von der Branding-Perspektive aus noch einen Sinn ergibt: aaad.ca ist zum Beispiel noch zu haben, trägt aber wohl kaum etwas zum Branding bei.

Die Domainverfügbarkeit könnt ihr leicht mithilfe kostenloser Dienste überprüfen. Empfehlen kann ich hierfür  http://www.easyname.com/de/alle-domains

Um den richtigen Domainnamen für euren eigenen URL Shortener auszusuchen, solltet ihr folgende Kriterien beachten:

  • Länge (Am besten unter 10 Zeichen)
  • Aussprechbar (Zahlen, die den Wortlaut stören, solltet ihr im Domainnamen vermeiden)
  • Branding! (Der Domainname sollte den eigenen Brandnamen oder persönlichen Namen enthalten oder darauf aufbauen)

Technische Umsetzung

Am einfachsten ist die Umsetzung eines eigenen URL Shortener mit dem kostenlosen PHP Script YOURLS (http://yourls.org/). Dieses Script ist leicht auf jedem PHP fähigen Server zu installieren und bietet mehrere sehr nützliche Funktionen:

  • Eigene Domain verwenden
  • Keywords in der URL anstatt zufällig generierte Zeichen
  • Bestimmte URLs nicht öffentlich freigeben
  • Click Statistiken

YOURLS ist einfach auf dem eigenen Server zu installieren. Alles was ihr benötigt, ist ein Server auf dem PHP und MySQL funktionieren. Der Service bietet sogar eine Installation über die Webseite an. Dazu muss ihr allerdings eure FTP- und MySQL- Zugangsdaten auf der Webseite angeben.

Installierung über WordPress

Mit WordPress ist die Installierung sogar noch einfacher, denn da gibt es bereits ein Plug-In, mit dem das YOURLS Framework mit einem Klick installiert wird. Das findet ihr unter http://wordpress.org/plugins/yourls-link-creator

Das Plug In installiert ihr wie gewohnt über FTP oder den Admin. Später müsst ihr noch die gewünschten Einstellungen vornehmen und das wars.

Fazit

Wenn ihr in der Blogosphäre und den Sozialen Medien unterwegs sein, könnt ihr durchaus von einem eigenen URL Shortener profitieren und zusätzlich Aufmerksamkeit erregen. Selbst für Nicht-Programmier ist die Umsetzung des kompletten Systems möglich.

Habt Ihr bereits einen eigenen URL Shortener? Wie sieht eure Meinung dazu aus? 

Konto ohne Passwort vom Handy löschen?

Klingt eigentlich ganz einfach, hat mich aber doch etwas Zeit gekostet, herauszufinden, wie das nun gehen soll: Wie kriege ich ein Konto von meinem Handy, wozu ich eigentlich keinen Zugang mehr habe?

Von vorn: Ich hatte für ein Projekt mal ein Mailkonto bei Google+ eingerichtet bekommen. Das Projekt ist nun abgeschlossen und ich komme nicht mehr an das Konto heran, weil ich kein Administrator bin. Dadurch kann ich auch kein neues Passwort anfordern und einfach von "innen" heraus das Konto löschen. Damit kam mein armes Handy ja nun gar nicht klar! Also hatte ich, sobald ich die Push-Up Meldung mal weggeklickt hatte, wieder die gleiche Meldung auf dem Telefon. Dann hab ich angefangen herum zu probieren und bei Google selbst gesucht. Leider half mir das alles gar nicht, weil ich eben keine Berechtigung mehr hatte, um das Konto anzufassen :(

Irgendwann hatte ich dann endlich mal die Eingebung und mir fiel wieder ein, wie es gehen könnte. Hier kommt nun mal mit Hilfe von ein paar Screenshots die Anleitung zum Löschen von Konten auf dem Handy. Da ich ein Galaxy habe, kann ich es leider auch nur hierfür genau beschreiben. Dann sag ich mal: Frohes Löschen!

Schritt 1: Einstellungen aufrufen

Schritt 1

Schritt 2: Konten suchen und das fehlerhafte Konto aufrufen

Schritt 2

Schritt 3: Konto auswählen. Bei mehreren Konten bei einem Anbieter müsst ihr natürlich nur das Eine auswählen, welches weg soll. Das sieht dann so etwa aus wie im Folgenden:

Schritt 3

Schritt 4: "Konto entf." anklicken. Hierfür müsst ihr nach ganz unten scrollen.

Schritt 4

Schritt 5: "Konto entf." bestätigen

Schritt 5

Et voilá! Ihr seid nun fertig und das unliebsame Konto ist weg.

Falls ihr Fragen dazu habt, könnt ihr mich natürlich gern kontaktieren! Eine schöne Woche wünscht euch eure Jane!

 

Update: Es scheint inzwischen wesentlich komplizierter geworden zu sein. Zusätzlich ist das Löschen des Samsung Kontos ohne Zugangsdaten sowieso nicht möglich. Sowas beschreibe ich hier auch gar nicht…also: bitte kontaktiert mich nicht bei geräten, die geklaut wurden…ich kann und werde hier keinem erklären, wie er/sie das Samsung- oder Google-Konto von einem Gerät entfernt, dass er "gefunden" oder " geschenkt" bekommen hat…Sorry 😉

Erfolgreich Bloggen auch ohne SEO?!

Pünktlich zum Wochenende möchte ich heute mal ein paar Sätze für die all diejenigen sagen bzw schreiben, die sich nicht ans Bloggen trauen oder denken, dass SEO/ Social Media zu stark besetzte Felder sind, in die eh keiner mehr „rein passt“. Genau das habe ich am Anfang auch gedacht. Wie soll denn bitte ein normaler Mensch, der neu in einer Stadt wie Hamburg ist, mit seinem kleinen Social Media Blog wahrgenommen werden oder sogar mit einzelnen Beiträgen gute Platzierungen bei Google erreichen?! Ganz ehrlich: Ich hab anfangs selbst nicht dran geglaubt.

Aber eigentlich ist es ganz einfach: Anfangen ist der eine wichtige Schritt und der zweite…na? Genau, am Ball bleiben und kontinuierlich sein Wissen breit treten. Als erstes hab ich damals erklärt, wie man einen kleinen WordPress Blog baut, so ganz schnöde und ohne selbst zu hosten. Also wirklich die „Kindergarten-Version“. Mit meinem anderen Blog „Kinder und Werbung“ (auch auf WordPress) habe ich genug Gelegenheiten gehabt, um die Angst vorm Schreiben los zu werden. Das ist, denke ich, das größte Problem: Man macht sich ja quasi nackig im Netz und wirklich jeder kann lesen, was man schreibt. Wenn man große Rechtschreibprobleme hat, ist das Bloggen schwerer, ganz klar, auch wenn Word da schon hilft. Zusätzlich ist es für den Leser anstrengend, wenn Fehler in den Sätzen sind und ganz einfach der Fluss fehlt. Abgehackte Mini-Sätze lesen sich genauso doof wie ewig lange Schachtelsätze, bei denen man zwangsläufig die Lust am Lesen verliert.

Auch ganz nützlich ist es, wenn man wirklich etwas Ahnung hat und nicht nur so tut. Leser gewinnt man durch Artikel über Dinge, die nützlich sind, die eventuell noch im Schreibstil amüsieren und ehrlich rüberkommen. Oder ist das jetzt vielleischt schon zu viel verlangt?

Na gut, weiter zur Entwicklung des Blogs. Irgendwann hab ich angefangen, mein Twitter-, Facebook- und Pinterestwissen zu verbreiten. Meist eher über Kleinigkeiten wie eben das Twitter-Timeline Widget, dem ich nun sogar schon zwei Beiträge gewidmet habe. Und ich habe zugesehen, dass ich meinen Followerkreis ausbaue, und zwar stetig. Das ist natürlich schon mit Arbeit verbunden, aber es lohnt sich am Ende eben doch. Wichtig ist auch das Netzwerk an sich. Nur, wenn man eine „Basis“ hat, an die man seine Posts verbeiten kann, kann ein Post gelesen werden. Wenn ich nicht erzähle, dass es mich gibt, woher sollen andere das denn auch wissen? Also fleißig gezwitschert und gefacebooked und gepinnt 😉 und irgendwann fing es dann tatsächlich an zu laufen. Meine Posts wurden verbreitet und gelesen und man fing an, auf Google nach meinen Blogs zu suchen.

Was besonders toll ist: Ich habe bis heute kein 99,- € (pro Jahr) Upgrade gemacht oder selbst gehostet. Heißt übersetzt: Ich arbeite ohne SEO Plugins, ich kann hier keine Meta Tags angeben und mir wird auch nicht automatisch die Keyword-Dichte ausgespuckt. Und ich mache auch keine AdWords Kampagne! Aber vielleicht liegt es auch genau daran. Ich schreibe einfach und lasse mich nicht davon ablenken oder unterbrechen, dass ich ein bestimmtes Word SEO ( :) ) noch einmal unterbringen muss, damit ich ein besseres Ranking bekomme. Und trotzdem hat es geklappt. Hier kommen 4 Beispiele von meinen zwei Blogs, mit denen ich auf Seite eins bei Google bin! Das erste Beispiel ist nun also der Suchbegriff „Facebook für Unternehmen“:

Facebook für Unternehmen

Mit „Facebook für Unternehmen bin ich aktuell auf Platz 5

Googelt ruhig mal „Facebook für Unternehmen“, wer steht da auf Seite 1? Von fast 67 Millionen Suchergebnissen Platz 5 zu besetzen, ist  doch wohl total geil, oder? Und die beliebtesten Suchanfragen, die zu dir führen, zeigt WordPress wie gesagt sowieso an. Also mein Fazit ist: TRAUT EUCH einfach! Lasst euch nicht abschrecken. Kommen wir zum zweiten Beispiel:

Twitter Widget +keine Daten

Hier bin ich zwar auf dem letzten Platz, aber immer noch auf Seite eins. Und fast jeder scrollt einmal bis ganz unten und schaut sich kurz alle Ergebnisse an

Der zweite Suchbegriff ist „Twitter Widget + keine Daten“. Auch hier bin ich von 610.000 Artikeln die Nummer 10. Geht doch oder? [Nicht über den Begriff wundern, so etwas denk ich mir nicht aus. Das entsteht einmal durch die Nutzer, die eben gern Begriffe auf lustige Weise kombinieren und dann durch das Autovervollständigen. Ist man beim Eingeben von zum Beispiel ‚Twitter Widget‘, dann geht Google davon aus, dass man ‚keine Daten‘ eingeben könnte und vervollständigt schon mal. User nutzen das gern, weil man weiß, dass danach auch schon andere gesucht haben müssen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dort auch ein zufriedenstellendes Ergebnis erscheinen wird. Nur so als kleine Info am Rande]

Und hier kommen nochmal zwei Beispiele vom anderen Blog. Nummer eines ist „Kindermarketing“. Das ist wenigstens mal wirklich nur ein Wort, und auch hier stehe ich auf Seite eins bei 140.000 Ergebnissen.

Kindermarketing

Für eine Agentur, die SEO betreibt ist es sicher hart, so einen doofen Blog vor sich zu haben 😉 Auch hier: Seite eins!

Und das beste kommt natürlich zum Schluss! Nachdem ich mit „Facebook für Unternehmen“ ja schon auf Platz 5 ganz glücklich bin, ist mein Grinsen noch breiter, wenn ich das von „Facebook für Kids“ erwähne: PLATZ 1 SEITE 1 von 3,4 Milliarden Ergebnissen!

facebook für kids

Ich bin sogar vor „The Voice Kids“, besser gehts wirklich nicht!

Ich hoffe nicht, dass all meine SEO-Bekannten und Kollegen mich jetzt hassen. Aber ihr könnt sicherlich nachvollziehen, dass ich sowas als Bloggerin auch mal breit treten musste. Dann wünsche ich euch allen mal ein wunderschönes Wochenende :)

Eure Jane

Kleiner Nachtrag: Nun steh ich auch auf Seite 1 für „ohne Seo“ und auf Platz 1 für „Bloggen ohne SEO“ – hach, die Welt ist schön :)

Bloggen ohne SEO

Mehr geht nicht :) 370 Mio Ergebnisse. Ich? Auf Platz 1 :)

Mein Fazit vom carpediemcamp

Collage1

Foto von © @thieso2 & @meyola cc Lizenz

Sooo, nach 2 hektischen Wochen ist nun endlich wieder etwas Ruhe bei mir eingekehrt. Erst war es nur mein Gewissen, das gequängelt hat, weil ich noch gar nichts zum #cdc13 geschrieben habe. Heute ist es dann auch der lieben Silke aufgefallen 😉 Also kommt hier mal das carpediemcamp aus meiner Sicht, auch wenn nur in einer etwas kurzen Zusammenfassung.

Als allererstes möchte ich sagen, dass ich wirklich beeindruckt war. Fast alle haben ihr Wort gehalten und sind so zahlreich erschienen, wie ich es mir nie erträumt hätte. Und das bei einer Veranstaltung, wo vorher kein Geld eingesammelt wurde. Man hätte also quasi ohne monetären Verlust einfach mal nicht auftauchen können. Gut, dann wären wir vom OrgaTeam sicher ziemlich sauer gewesen… Trotzdem sollte das, wie ich finde, hier noch einmal erwähnt werden.

Dann haben unsere lieben Teilnehmer so viele leckere Sachen mitgebracht und teilweise sogar dort während der Session zubereitet, dass wir wirklich reichlich zu essen hatten. Und das für 40 Mann über einen Zeitraum von 10 – 18 Uhr! Zusammengefasst: Die Sessions waren unterhaltsam, spannend und man konnte sich fernab von dress code und steifen Gesprächen ganz zwanglos kennen lernen, also rundum super [ auch wenn ich ab und zu etwas abgelenkt war und nicht immer ganz zuhören konnte, aber um strammes still sitzen ging es an dem Tag ja auch nicht 😉 ]

Es hat mir wirklich Spaß gemacht und wir, sprich Silke, Christian und ich, werden auf jeden Fall das carpediemcamp wieder machen. Freut euch also auf das #cdc14 im nächsten Frühjahr. Dann auch gern zweitägig. Wer bis dahin nicht warten mag, dem sei gesagt, dass der Carpe Diem Club sicher noch einige Themenabende dazu veranstalten wird.

Dann bis spätestens 2014!

Die vollständige nachlese findet ihr übrigens auf der Seite des carpediemcamps.

Pinterest mit wordpress.com verbinden

Diesen Beitrag habe ich von meinem geschätzten Kollegen, Stephan Koß, rebloggt. Nach dem Umzug auf die neue Domain sind derartige Posts leider nicht mehr da. Aber, keine Angst, auch vorher habe nicht ich, sondern Stephan erklärt, wie es geht!

Die Anleitung für WordPress.com findet ihr unter http://linkedinsiders.wordpress.com/2013/05/31/pinterest-mit-wordpress-com-verbinden/!

Da ich inzwischen umgezogen bin, möchte ich euch auch vorstellen, wie ihr sowas mit einem selbst gehosteten WordPress-Blog hinbekommt. Denn was für die .com User relativ einfach gestaltet ist, fehlt für die „Selber-Hoster“ natürlich! Die Erklärung findet ihr unter nun unter http://janesmarketing.de/2013/10/08/wordpress-mit-pinterest-verbinden-teil2/