WM-Tippspiel als Facebook-App?

Ihr kennt sie sicher alle, die Facebook-Apps. Inzwischen gibt es ja die verschiedensten Möglichkeiten, um nicht nur auf Facebook Spiele zu spielen, Twitter oder andere Kanäle einzubinden oder, wie ich es heute vorstellen möchte, auf die Ergebnisse der baldigen Weltmeisterschaft zu tippen. Zugegeben, Fußball ist eigentlich nicht mein Thema, aber zur WM kommt ganz Deutschland zusammen, um sich unsere Nationalelf anzuschauen und mitzufiebern. Warum also nicht via FB auf Ergebnisse tippen? 

tippspiel_header_allgemein_1397635365_0Ich finde die Idee toll :) Daher möchte ich euch heute die WM Tippspiel-App der App-Arena bzw. iConsultants vorstellen. Die App funktioniert übrigens nicht nur auf Facebook, sondern ihr könnt auch via Google+, Twitter oder eurer eigenen Webseite sowie auf allen Endgeräten tippen, was das Zeug hält!

Das WM-Tippspiel funktioniert wie folgt:

"Teilnehmer geben bis kurz vor Beginn einer jeden Weltmeisterschaftsbegegnung ihren Tipp für das Spiel ab. Bei jedem Spiel können bis zu drei Punkte gewonnen werden. Hat man das Ergebnis der Partie genau vorausgesagt, gibt es die volle Punktzahl. Zwei Punkte erhält der Teilnehmer, der Tordifferenz und Tendenz des Spielausgangs richtig geraten hat (Beispiel: Mannschaft A spielt gegen Mannschaft B 3:1; der Tipp ist 2:0). Liegt man mit der Tendenz des Spielausgangs richtig, gibt es einen Punkt (Beispiel: Mannschaft A spielt gegen Mannschaft B 5:1; der Tipp ist 1:0). Zusätzlich punkten kann man durch die Beantwortung von Bonusfragen.

Sowohl Gesamtsieger als auch Freunde des Nutzers finden sich in Bestenlisten wieder, und alle relevanten Ereignisse werden in einem Activity-Feed zusammengefasst. Um die Engagement Rate zu steigern, wird der Nutzer durch ein Notification System regelmäßig an die Teilnahme erinnert. Die Ergebnisse der WM-Spiele werden übrigens automatisch und zeitnah aktualisiert." (Das habe ich mal frech von iConsultants übernommen)

Wenn ich also immer richtig liege, dann bin ich der Tipp-König. Das klingt doch gut :) Wenn ihr einen Kundenkreis habt, der wahrscheinlich Fußball-Affin ist, dann holt euch die App und nutzt damit die mediale Aufmerksamkeit auf die kommende Fußballweltmeisterschaft bestmöglich für eure Kampagne.

Interessiert euch das? Dann erfahrt ihr auf der Website der App Arena, was andere Nutzer dazu sagen und könnt auch unter http://demo.tippspiel.cc gleich mal kostenlos testen, ob das etwas für euch ist. Für alle, die Präsentationen lieben, gibt es hier noch einmal eine etwas ausführlichere Slide-Beschreibung als ich sie euch hier geben könnte.

Da steigt die Vorfreude auf eine WM, aus wir hoffentlich als Weltmeister hervorgehen werden!

 

 

 

 

Social Media Fettnäpfchen meiden – so geht es richtig

Die sozialen Medien sind in. Jeder kennt wohl inzwischen jemanden, der gerne bloggt. Und ein Facebook-Profil ist ja schon gang und gäbe. Klar, dass auch Firmen mitmachen. Kunden und Firmen vernetzen sich, und der Informationsaustausch macht richtig Spaß. Doch ohne eine Strategie sollte niemand damit loslegen.

Einige Negativbeispiele zeigen, wie es besser nicht laufen sollte. Peinliche Fehltritte und auch die Überfrachtung mit Eigenwerbung werfen ein schlechtes Licht auf jedes Unternehmen.

Weltkonzern Sony

Eher produkt-und firmenlastig sind die Posts von Sony. Regelmäßig werden neue Informationen über Facebook, Twitter, YouTube und Google+ gestreut. Doch leider ähneln sie schnöden PR-Maßnahmen. Die Produkt- und Eigenwerbung steht hier ganz weit vorne. Da kann schon mal Langeweile beim Nutzer aufkommen.

Schöner und weitaus interessanter für User ist es, wenn Ihre Sicht mit einbezogen wird. Die Kommunikation wird dann bunt und spannend. Kommunikation auf Augenhöhe ist die Devise bei allen sozialen Medien. Nutzer zu unterhalten und sie ernst zu nehmen, darauf kommt es an. Und die sozialen Medien sind sehr unterhaltsam. Sie eigenen sich wunderbar für die Gewinnung von Meinungsführern als Multiplikatoren, fürs Storytelling und die CI-gerechte Kommunikation.

Old Spice

Die amerikanische Körperpflege-Linie Old Spice von Procter & Gamble bezieht seine Fan-Gemeinde mit ein. Eine Fülle von Videos, Bildern und verspielten Sequenzen sind auch auf YouTube abrufbar. Old Spice Marketer setzen bei ihrer Social Media Arbeit auch auf die Software Adobe Creative Suite. Ein effektvolles Video zeigt einen muskelbepackten gut aussehenden Mann, der mit Hilfe seiner Muskeln Instrumente steuert. Das Video ist schon sehr beeindruckend.

An manchen Stellen sind die Kommunikationsexperten aber doch etwas übereifrig und überschwemmen die Follower mit Meldungen und Filmen. Hier gilt eher: Manchmal kann weniger auch mehr sein.

H. Samuel

Unternehmen haben eigentlich super Möglichkeiten über Facebook oder andere Kanäle Kunden zu binden und Neukunden zu gewinnen. Auch jahreszeitliche Anlässe lassen sich optimal aufgreifen. Diese Chance verspielt H. Samuel, eine Juwelier-Kette aus Großbritannien. Für Paare, die heiraten wollen, oder Menschen, die sich für ein besonderes Event schmücken, wäre der  Social Media Auftritt eine schöne Anlaufstelle, doch leider sind die Produktpräsentationen wenig beeindruckend. Pixelige Bilder auf weißem Hintergrund locken Nutzer nicht wirklich hinter dem Ofen hervor.

Einige Beiträge auf Facebook sind sogar sehr alarmierend. Negative Einträge und Beschwerden von Nutzern werden vom Unternehmen nicht aufgegriffen. Diese Beschwerden werden von anderen Nutzern wiederum kommentiert und Schimpfwörter häufen sich. Die Kundenbetreuung reagiert unverständlicherweise kaum darauf.

Mc Donald’s

Ein Positivbeispiel für einen professionellen Umgang mit Beschwerden bietet Mc Donald’s in Österreich. Hier gehen Social Media Spezialisten sehr gut mit Beschwerden um. Sie verweisen auf eine Kundenservice-Anlaufstelle, wo individuell auf Kunden und ihre Anliegen eingegangen wird. Negatives öffentlich zu diskutieren, ist nämlich keine gute Idee für die Außenwirkung.

Selbst, wenn eine Entschuldigung folgt, bleibt doch das Negative haften. Humor und Verständnis sind die besten Waffen von Unternehmenslenkern. Hier ist also wieder Kommunikation auf Augenhöhe und ganz viel Fingerspitzengefühl gefragt, damit aus gefrusteten Kunden geschätzte und zufriedene Kunden werden.

Von der  Erfolgsmessung bis zum Krisenmanagement

Wichtig bei aller Kommunikation über die sozialen Medien ist natürlich auch die Erfolgsmessung. Schließlich sollen sich der finanzielle und der zeitliche Aufwand lohnen. Professionelle ROI-Messungen machen es möglich. Auch die Auswahl der  optimalen Social Media Kanäle gehört zur guten Social Media Strategie dazu. Sollten sich jedoch bei aller Vorsicht und guter Planung doch mal negative Stimmen in den Netzwerken äußern, ist ein gutes Krisenmanagement enorm wichtig. Peinlichkeiten verbreiten sich rasend schnell im Netz.

Beispiel: Home Depot, eine amerikanische Baumarktkette. Lustig sollte eine Tweet sein, der drei afroamerikanische Trommler zeigte. Der  in der  Mitte trug zudem ein Affenkostüm. Welcher Trommler nicht wie die anderen sei, lautete die Frage dazu. Dieser zurecht als rassistisch wahrgenommene Tweet zog einen enormen Shitstorm nach sich. Home Depot entschuldigte sich öffentlich und erklärte, dass sowohl der Fotograf als auch die verantwortliche Multi Media Agentur und alle anderen, die in irgendeiner  Form an dem Tweet beteiligt waren, gefeuert wurden. Anders hätte Home Depot das rassistische Image wohl auch nicht loswerden können.    

Nutzer zum Teilen animieren

Fans und Interessenten lassen sich prima über die sozialen Medien binden. Fans suchen Inhalte, die zu Ihnen passen. Wichtig sind dabei hochwertige Inhalte, die interessant aufgemacht sind und die eben zum Teilen animieren. Da macht eine Zielgruppenanalyse und Kommunikationsplanung auf jeden Fall Sinn. Je mehr Nutzer Inhalte anklicken und weiterleiten, desto größer ist auch der virale Erfolg.

 

Über den Autor: Christian Arno
Gut bewaffnet mit einem sprachwissenschaftlichen Diplom der Universität Oxford und einer erklärten Leidenschaft für das E-Business ist es ihm gelungen, den überwiegenden Teil seiner Pflichten auf andere, ebenso fähige Personen abzuwälzen
. Heute ist er der Geschäftsführer von Lingo24, einem Übersetzungsunternehmen, das professionelle Übersetzungen anbietet. Lingo24 gehört inzwischen zu den am schnellsten wachsenden Übersetzungsbüros der Welt. Folgen Sie Christian auf Twitter unter @l24de.

 

 

Ja ist denn schon Weihnachten?

Wir alle können uns noch sehr gut an den Sommer erinnern, trotzdem geht das Weihnachts-Gedöns wieder los. Weihnachten hier und Lebkuchen da, sogar den ersten Spot hab ich schon gesehen und auch schon Bekannte, die bereits für jeden etwas besorgt haben. Darum geht es hier jedoch nicht, keine Angst :)

Sicher kennt ihr die Gewinnspiele, die fast jedes große Unternehmen zu Weihnachten startet. Habt ihr schon einmal daran gedacht, so etwas selbst zu machen? Eine Facebook-App macht es möglich. Mit dem „Liebe deine Fans!“ Adventskalender der App-Arena von iconsultants.eu könnt ihr ganz einfach weihnachtliche Stimmung auf Facebook, eurer Website und anderen sozialen Netzwerken verbreiten. Mit verschiedenen Designvorlagen könnt ihr euren Weihnachtskalender nach euren Wünschen gestalten und natürlich tracken, wohin der Weihnachtskalender verbreitet wird.

Adventskalender 1

Also, denkt mal in Ruhe drüber nach. Und wenn Ihr jetzt denkt, dass sowas doch garantiert auch teuer sein muss: es gibt auch eine kostenfreie Variante. Ich werds definitiv mal testen. Muss bloß vor dem ersten Dezember daran denken 😉

Wenn Ihr wissen wollt, wo Ihr an den Kalender kommt und wo es weitere Infos dazu gibt: Auf der Website der App-Arena findet Ihr alle Preise im Überblick und auf der Facebook-Seite der Firma könnt ihr euch die App high-live anschauen!

Facebook Gewinnspiele rechtssicher durchführen

Im Artikel Facebook für Unternehmen habe ich vor einiger Zeit auch über Gewinnspiele bei Facebook berichtet. Heute geht es darum, diese auch rechtssicher durchzuführen. Leider ist die Vorgehensweise, wie ich sie dort (auch wenn nur beispielhaft) beschrieben habe, eben nicht rechtssicher ist. Ganz im Gegenteil, sie verstößt gegen die Gewinnspiel-Richtlinien von Facebook!

Daher möchte ich heute darauf aufmerksam machen, dass mit eben dieser Vorgehensweise eine Abmahnung durch Facebook droht oder das Gewinnspiel gelöscht werden könnte. An dieser Stelle möchte ich außerdem dem Herrn Wollenweber danken, da er mich hierzu aufgeklärt hat und auf seinen Blogbeitrag "Noch immer ein Diskussionsthema: Gewinnspiele auf Facebook…" verweisen.

Erlaubt wäre zum Beispiel ein Gewinnspiel ab dem 100. Fan zu starten. Dieses Gewinnspiel sollte außerdem über eine App laufen oder (was viele Unternehmen nicht möchten, weil es die Fans weg von der Fanpage lockt) über die eigene Website oder einen Blog. Der Hintergrund: Facebook darf mit keinem Gewinnspiel in Zusammenhang gebracht werden und auch die gängigen FB-Funktionen (kommentieren, liken, markieren) dürfen dafür nicht genutzt werden! Klingt unglaublich, ist aber so. Nachzulesen ist das ganze in den Facebook Richtlinien.

Die Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel sollten außerdem leicht erreichbar sein. Darin sollte dann vermerkt sein, dass Facebook in keinem Zusammenhang mit dem Gewinnspiel steht.

Einzige Ausnahme der Funktionen: Der "Gefällt mir"- oder "Like"-Button in Kombination mit einem Fan-Gate. Hier dient der Button nicht als Gewinnspielteilnahme, sondern er "öffnet" den Weg zu diesem. Die eigentliche Gewinnspielteilnahme muss dann noch einmal mit einem separaten Button bestätigt werden..etwa wie: "Jetzt am Gewinnspiel teilnehmen" o.ä.

Dann wünsche ich mal viel Erfolg mit Facebbok-Gewinnspielen!

Erfolgreich Bloggen auch ohne SEO?!

Pünktlich zum Wochenende möchte ich heute mal ein paar Sätze für die all diejenigen sagen bzw schreiben, die sich nicht ans Bloggen trauen oder denken, dass SEO/ Social Media zu stark besetzte Felder sind, in die eh keiner mehr „rein passt“. Genau das habe ich am Anfang auch gedacht. Wie soll denn bitte ein normaler Mensch, der neu in einer Stadt wie Hamburg ist, mit seinem kleinen Social Media Blog wahrgenommen werden oder sogar mit einzelnen Beiträgen gute Platzierungen bei Google erreichen?! Ganz ehrlich: Ich hab anfangs selbst nicht dran geglaubt.

Aber eigentlich ist es ganz einfach: Anfangen ist der eine wichtige Schritt und der zweite…na? Genau, am Ball bleiben und kontinuierlich sein Wissen breit treten. Als erstes hab ich damals erklärt, wie man einen kleinen WordPress Blog baut, so ganz schnöde und ohne selbst zu hosten. Also wirklich die „Kindergarten-Version“. Mit meinem anderen Blog „Kinder und Werbung“ (auch auf WordPress) habe ich genug Gelegenheiten gehabt, um die Angst vorm Schreiben los zu werden. Das ist, denke ich, das größte Problem: Man macht sich ja quasi nackig im Netz und wirklich jeder kann lesen, was man schreibt. Wenn man große Rechtschreibprobleme hat, ist das Bloggen schwerer, ganz klar, auch wenn Word da schon hilft. Zusätzlich ist es für den Leser anstrengend, wenn Fehler in den Sätzen sind und ganz einfach der Fluss fehlt. Abgehackte Mini-Sätze lesen sich genauso doof wie ewig lange Schachtelsätze, bei denen man zwangsläufig die Lust am Lesen verliert.

Auch ganz nützlich ist es, wenn man wirklich etwas Ahnung hat und nicht nur so tut. Leser gewinnt man durch Artikel über Dinge, die nützlich sind, die eventuell noch im Schreibstil amüsieren und ehrlich rüberkommen. Oder ist das jetzt vielleischt schon zu viel verlangt?

Na gut, weiter zur Entwicklung des Blogs. Irgendwann hab ich angefangen, mein Twitter-, Facebook- und Pinterestwissen zu verbreiten. Meist eher über Kleinigkeiten wie eben das Twitter-Timeline Widget, dem ich nun sogar schon zwei Beiträge gewidmet habe. Und ich habe zugesehen, dass ich meinen Followerkreis ausbaue, und zwar stetig. Das ist natürlich schon mit Arbeit verbunden, aber es lohnt sich am Ende eben doch. Wichtig ist auch das Netzwerk an sich. Nur, wenn man eine „Basis“ hat, an die man seine Posts verbeiten kann, kann ein Post gelesen werden. Wenn ich nicht erzähle, dass es mich gibt, woher sollen andere das denn auch wissen? Also fleißig gezwitschert und gefacebooked und gepinnt 😉 und irgendwann fing es dann tatsächlich an zu laufen. Meine Posts wurden verbreitet und gelesen und man fing an, auf Google nach meinen Blogs zu suchen.

Was besonders toll ist: Ich habe bis heute kein 99,- € (pro Jahr) Upgrade gemacht oder selbst gehostet. Heißt übersetzt: Ich arbeite ohne SEO Plugins, ich kann hier keine Meta Tags angeben und mir wird auch nicht automatisch die Keyword-Dichte ausgespuckt. Und ich mache auch keine AdWords Kampagne! Aber vielleicht liegt es auch genau daran. Ich schreibe einfach und lasse mich nicht davon ablenken oder unterbrechen, dass ich ein bestimmtes Word SEO ( :) ) noch einmal unterbringen muss, damit ich ein besseres Ranking bekomme. Und trotzdem hat es geklappt. Hier kommen 4 Beispiele von meinen zwei Blogs, mit denen ich auf Seite eins bei Google bin! Das erste Beispiel ist nun also der Suchbegriff „Facebook für Unternehmen“:

Facebook für Unternehmen

Mit „Facebook für Unternehmen bin ich aktuell auf Platz 5

Googelt ruhig mal „Facebook für Unternehmen“, wer steht da auf Seite 1? Von fast 67 Millionen Suchergebnissen Platz 5 zu besetzen, ist  doch wohl total geil, oder? Und die beliebtesten Suchanfragen, die zu dir führen, zeigt WordPress wie gesagt sowieso an. Also mein Fazit ist: TRAUT EUCH einfach! Lasst euch nicht abschrecken. Kommen wir zum zweiten Beispiel:

Twitter Widget +keine Daten

Hier bin ich zwar auf dem letzten Platz, aber immer noch auf Seite eins. Und fast jeder scrollt einmal bis ganz unten und schaut sich kurz alle Ergebnisse an

Der zweite Suchbegriff ist „Twitter Widget + keine Daten“. Auch hier bin ich von 610.000 Artikeln die Nummer 10. Geht doch oder? [Nicht über den Begriff wundern, so etwas denk ich mir nicht aus. Das entsteht einmal durch die Nutzer, die eben gern Begriffe auf lustige Weise kombinieren und dann durch das Autovervollständigen. Ist man beim Eingeben von zum Beispiel ‚Twitter Widget‘, dann geht Google davon aus, dass man ‚keine Daten‘ eingeben könnte und vervollständigt schon mal. User nutzen das gern, weil man weiß, dass danach auch schon andere gesucht haben müssen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass dort auch ein zufriedenstellendes Ergebnis erscheinen wird. Nur so als kleine Info am Rande]

Und hier kommen nochmal zwei Beispiele vom anderen Blog. Nummer eines ist „Kindermarketing“. Das ist wenigstens mal wirklich nur ein Wort, und auch hier stehe ich auf Seite eins bei 140.000 Ergebnissen.

Kindermarketing

Für eine Agentur, die SEO betreibt ist es sicher hart, so einen doofen Blog vor sich zu haben 😉 Auch hier: Seite eins!

Und das beste kommt natürlich zum Schluss! Nachdem ich mit „Facebook für Unternehmen“ ja schon auf Platz 5 ganz glücklich bin, ist mein Grinsen noch breiter, wenn ich das von „Facebook für Kids“ erwähne: PLATZ 1 SEITE 1 von 3,4 Milliarden Ergebnissen!

facebook für kids

Ich bin sogar vor „The Voice Kids“, besser gehts wirklich nicht!

Ich hoffe nicht, dass all meine SEO-Bekannten und Kollegen mich jetzt hassen. Aber ihr könnt sicherlich nachvollziehen, dass ich sowas als Bloggerin auch mal breit treten musste. Dann wünsche ich euch allen mal ein wunderschönes Wochenende :)

Eure Jane

Kleiner Nachtrag: Nun steh ich auch auf Seite 1 für „ohne Seo“ und auf Platz 1 für „Bloggen ohne SEO“ – hach, die Welt ist schön :)

Bloggen ohne SEO

Mehr geht nicht :) 370 Mio Ergebnisse. Ich? Auf Platz 1 :)

Facebook für Unternehmen

Das anlegen eines Facebook Accounts für Unternehmen ist nicht schwer und gehört heute quasi zum guten Ton. Die Pflege eines solchen Accounts und das gewinnen von echten Fans hingegen ist eine Disziplin, an der viele scheitern. Ich habe nun schon einige Accounts gesehen, die auch nach 2 Jahren bei Facebook nicht einmal 50 Fans haben, auch wenn sie fleißig News und Fotos posten.

Die Schwierigkeit liegt darin, den Mehrwert für den Follower zu schaffen. Nur für einen Moment, das reicht am Anfang ja schon. Da helfen gesponsorte Meldungen und die Aussicht, etwas zu gewinnen. Hier muss es aber auch um realistische Vorstellungen gehen. Zum Beispiel die ersten 100 Follower in den nächsten 2 Monaten nehmen an der Verlosung für ein Abendessen im nahgelegenen Restaurant teil. Gut, das ist jetzt wirklich ein einfaches Beispiel. Habe ich aber die Tage gerade erst auf dem Schirm gehabt. Ein Nagelstudio wars. Und so wie ich bin, hab ich natürlich auf „gefällt mir“ geklickt. Was zu Essen für etwas, das ich sicher auch wirklich gut finden würde, wenn ich mir Nägel aufkleben ließe 😉

Der Hintergrund ist hier: Die meisten User, die auf „gefällt mir“ klicken, machen sich nicht die Mühe, diesen Status später wieder zu ändern. Allerdings bringen viele Follower, die sich dann aber nicht für deine Seite interessieren, auch nur bedingt etwas. Qualität statt Quantität. Wenn zu so einer kleinen Werbeaktion noch ein paar Mitarbeiter bereit sind, deine Fan Page in ihrer Chronik zu teilen, ist der erste Schritt gemacht. Wer sich ein bisschen Mühe macht, der lädt potenzielle Facebook Fans per PN ein, also er schickt eine persönliche Nachricht. Das kann ja auch eine einfache, umgangssprachlich geschriebene Nachricht sein wie zum Beispiel meine:

Facebook Ausschnitt

Hier siehst du die Nachricht, die ich an Freunde verschickt habe, um die FB Fanpage für meinen anderen Blog etwas zu pushen

Wenn man nicht zu viele Nachrichten verschickt, geht das auch vom Zeitaufwand her. Und man muss ja auch nicht jeden Tag 50 Leute anschreiben. Schreib 5 Freunde an, die am besten auch gerade online sind. Viele fühlen sich dann „schuldig“, auch wenn das Unsinn ist und klicken eher auf „gefällt mir“ weil sie fürchten, dass man sonst sauer ist 😉 So wächst die Seite langsam, aber stetig an. Dieses Freunde einladen, die Seite mit „gefällt mir“ zu markieren hat immer weniger Wirkung. Es gibt inzwischen einfach zu viele Seiten.

Es sollte sich dabei um eine Seite handeln, die zwar zu deinem Unternehmen passt, aber auch den bereits erwähnten Mehrwert bietet. Nützliche Informationen und Links, Bilder und News zum Unternehmen. Ich meinen damit: Wenn man zum Beispiels als Existenzgründer- und Technologiezentrum nur Informationen zu eigenen Veranstaltungen etc. postet, ist der Mehrwert bei…sagen wir null. Wenn man das aber mit den neusten Nachrichten in der Gründerszene, wie zum Beispiel Änderungen in Rahmenbedingungen bei Förderprogrammen, verbindet, dann bringt es dem Fan auch etwas. Win-Win im Kleinen Maßstab sozuagen.

Der Vollständigkeit halber müsste ich hier auch erklären, wie man einen Facebook Account für Unternehmen einrichtet. Das haben aber schon 1000 Andere vor mir gemacht, sodass ich faulerweise mal in Richtung Slideshare zu einer Online Präsentation „Facebook – 50 Tips für Unternehmen“ verlinke, die du dort herunter laden kannst. Dort ist alles wichtige gut und verständlich erklärt und du kannst es auf deinemComputer speichern.

Wenn ich für Sie etwas in Sachen Facebook Fan Page machen kann, dann kontaktieren Sie mich gern!

Nachtrag zum Artikel:
Es ist anscheinend so, dass die Vorgehensweise, wie ich sie oben beschrieben habe, rechtswidrig ist, auch wenn sie vielfach genau so auf Facebook zu sehen ist. Daher möchte ich an dieser Stelle auf den dazugehörigen Blogbeitrag Facebook Gewinnspiele rechtssicher durchführen verweisen.

Dann viel Spaß mit Facebook!

Schütze dein Facebook-Profil mit SimpleWash

Statistisch gesehen besitzt jeder zehnte Deutsche einen Facebook-Account. Vielleicht gehörst du ja auch dazu und teilst regelmäßig deine Status-Updates, Fotos und Events mit Freunden. Dass soziale Netzwerke dieser Art viel Spaß machen, ist bei den meisten Usern unumstritten. Nicht selten gerät Facebook aber auch mit negativen Schlagzeilen in die Nachrichten – besonders die Privatsphäre der Nutzer und der Umgang mit deren Daten ist immer wieder eine heikle Angelegenheit.

 „Graph Search“: Suchfunktion mit bitterem Beigeschmack

Zu Beginn des von Mark Zuckerberg ins Leben gerufenen sozialen Netzwerks verschwanden nicht-aktuelle Inhalte noch recht schnell von den Pinnwänden der Nutzer. Bereits mit Einführung der „Timeline“, auch als Chronik bekannt, bleiben diese dagegen chronologisch aufgelistet erhalten und können so auch zu späteren Zeitpunkten eingesehen werden. Die neueste Idee des Facebook-Masterminds heißt Graph Search. Es handelt sich dabei um eine netzwerkinterne Suchfunktion, die ganz gezielt nach Personen oder Themen sozusagen „Facebook-weit“ suchen kann. Dafür werden alle Daten sämtlicher Facebook-Nutzer verwendet – nicht nur Deine Fotos oder persönlichen Angaben wie Alter, Wohnort und Geschlecht, sondern auch getaggte Fotos von Dir oder verteilte „Likes“ können so von jedem anderen Facebook-User gefunden werden. Keine Frage, dass auf diese Weise auch seit Langem verschwunden geglaubte Peinlichkeiten wieder auftauchen könnten. Wer kann sich schon an alles erinnern, was er jemals auf Facebook gepostet oder geliked hat? In Zeiten von Cyber-Mobbing ist das eine Gefahr, der Du Dich nicht ungeschützt aussetzen solltest.

SimpleWash verspricht Abhilfe

Das neue Tool SimpleWash verspricht, Dein Facebook-Profil zuverlässig von peinlichen oder einfach unerwünschten Inhalten zu säubern. Das funktioniert folgendermaßen: Du verwendest entweder eine bereits vorhandene Voreinstellung oder definierst selbst, nach welchen Schlagwörtern das Programm Dein Profil durchsuchen soll. Wählst Du die zweite Option, kannst Du selbst festlegen, welche Suchbegriffe Du als peinlich oder zu privat empfindest. Nachdem die Suche ausgeführt wurde, werden Dir die entsprechenden Inhalte angezeigt, und Du hast die Möglichkeit, sie endgültig zu löschen. So kannst Du Dir die eine oder andere Peinlichkeit ersparen, die sonst eventuell ans Tageslicht kommen würde. Noch ist übrigens nicht erwiesen, ob SimpleWash wirklich alle von Dir getaggten Inhalte auf Facebook findet oder ob es Schwachstellen gibt. Einen Versuch ist es aber allemal wert – immerhin ist die App kostenlos und benötigt nur einen von Dir autorisierten Zugriff auf Deine Facebook-Kommentare.

Paul_BieberDies war ein Gastartikel von Paul Bieber. Er ist Social Media Manager in der Digitalagentur Columbus Interactive in Ravensburg. In der Marketingplanung unterstützt ihn die doubleSlash Net-Business GmbH.

Persönliche Anmerkung: Ich hab Simplewash natürlich mit meinem FB Profil getestet und hatte Gott sei dank nichts wirklich anrüchiges, außer dass ich mich mal über high-speed Internet gefreut habe – da hat er „speed“ rausgefiltert 😉 Ich habe aber auch schon immer sehr aufgepasst, was ich poste und ich habe Ahnung von FB. Testet es, und vielleicht gebt ihr mal ein Feedback, ob es euch genutzt hat. Würde mich sehr freuen!