Wie viel weiß der User?

Die “The Search Agency” hat jüngst eine Studie über das Nutzerverherhalten der Surfgesellschaft heraus gebracht. Unter dem Titel 2012 Online User Behavior and Engagement Study wurden einige erschreckende Zahlen veröffentlicht. 

So weiß zum Beispiel gerade einmal die Hälfte der Befragten US Amerikaner, was es bedeutet, etwas im Netz zu pinnen und noch weniger wissen etwas darüber, wie lang ein Tweet maximal sein darf. Das dürfte hier bei uns noch radikaler ausfallen, würde ich mal vermuten. Zwar haben doch einige unter uns einen Twitteraccount, aber die meisten nutzen es einfach nicht. Datenschutz ist in Deutschland nun mal ein großes Thema, und das vereint sich einfach mal nicht mit Twitter. Das trifft natürlich nicht auf Unternehmen und Marketer sowie Promis zu, aber den einfachen Menschen interessiert das hierzulande gar nicht oder kaum. Zurück zur Studie: Fazit war jedenfalls, dass es im allgemeinen wohl so ist, dass Frauen eher pinnen und Männer eher zwitschern (twittern). Trifft auf mich auch zu, aber ein Bild weiter pinnen oder schon wieder einen Tweet rausschiken ist ja auch ein Unterschied.

Eine weitere sehr schöne Aussage war, dass tatsächlich mehr als 1/3 der Erwachsenen US-Amerikanischen Nutzer denken, dass Suchmaschinen ihr Geld mit dem Verkauf von Nutzerdaten verdienen 😉 Da kann man doch nur WTF sagen! Gerade einmal ¾ der Nutzer haben irgendwann in der Vergangenheit wenigstens schon mal verstanden, dass Suchmaschinen überhaupt Geld durch Werbung machen. Hier ist mal ein kleiner Auszug:

Social Network Use

Was weiß der User? Immerhin wissen 70%, wie man postet.

Das ist natürlich traurig, wenn man nicht weiß, dass das, was ganz oben steht, eine Anzeige ist. Gut gemacht AdWords, kann man da nur sagen! Werbetechnisch wieder alles richtig gewesen. Oh man…Man muss doch auch mal sein Gehirn etwas anstrengen und sich fragen, warum denn Facebook und Google heute größer als Microsoft sind?! Na ja gut, wenn man das schon „weiß“, erübrigt sich das weiter denken.

Ein Danke noch an die SEO-united.de Blogger, durch die ich auf die Studie aufmerksam geworden bin! Schöne Studie, die Zusammenfassung inklusive Bildchen gibt es hier.

Eure Jane
 

Google Suche vs. Display Network

Eine Sache vorweg: Hier geht es um Online Marketing, das hat mit Social Media nicht wirklich etwas zu tun…eigentlich gar nichts. Aber nützliche Hinweise, die auch mal über den Tellerrand gehen, können ja auch nicht schaden. Das hier ist nun also für diejenigen von euch gedacht, die nicht so recht wissen, was Google Adwords ist und ob ihr es überhaupt nutzen wollt oder sollt. Die grundlegende Funktionsweise von Adwords wird euch in diesem kurzen Online Seminar super verständlich näher gebracht. Hier gehts nun also zum Seminar: Online Seminar – wie funktioniert Adwords
Dort wird euch erklärt, wie Adwords funktioniert und arbeitet. Sehr hilfreich, ich hatte vorher nicht mal genaue Vorstellungen darüber, was denn ein Display Netzwerk nun wirklich ist. Trotzdem sei gesagt: Die Leute nutzen lieber das, was in der organischen Suche auftaucht und nicht die Anzeigen, die oben und am Rand zu sehen sind. Zur Erklärung für die, die es nicht wissen: die organische Suche durchsucht ganz einfach das Internet nach relevantem Inhalt. Habt ihr entsprechend eure Seite suchmaschinenoptimiert, dann taucht ihr dort (mit etwas Glück und wenig Konkurrenz – siehe Zalando) auch ohne eine teure kampagne auf. Hinzu kommt, dass es einen menge Leute gibt, die, so wie ich, einen AdBlocker aktiviert haben. AdWords ist im Vergleich zum eigentlichen Suchmaschinenmarketing relativ teuer und hat statt dessen eine verhältnismäßig geringer Wirkung. Zur Veranschaulichung ist die nachfolgende Infografik hier sehr gut geeignet. Dort findet man auch die Gegenüberstellung nach Branchen:

Infografik – Google: Organische Optimierung vs Adwords

Das Original findet ihr übrigens hier.