Social Media Fettnäpfchen meiden – so geht es richtig

Die sozialen Medien sind in. Jeder kennt wohl inzwischen jemanden, der gerne bloggt. Und ein Facebook-Profil ist ja schon gang und gäbe. Klar, dass auch Firmen mitmachen. Kunden und Firmen vernetzen sich, und der Informationsaustausch macht richtig Spaß. Doch ohne eine Strategie sollte niemand damit loslegen.

Einige Negativbeispiele zeigen, wie es besser nicht laufen sollte. Peinliche Fehltritte und auch die Überfrachtung mit Eigenwerbung werfen ein schlechtes Licht auf jedes Unternehmen.

Weltkonzern Sony

Eher produkt-und firmenlastig sind die Posts von Sony. Regelmäßig werden neue Informationen über Facebook, Twitter, YouTube und Google+ gestreut. Doch leider ähneln sie schnöden PR-Maßnahmen. Die Produkt- und Eigenwerbung steht hier ganz weit vorne. Da kann schon mal Langeweile beim Nutzer aufkommen.

Schöner und weitaus interessanter für User ist es, wenn Ihre Sicht mit einbezogen wird. Die Kommunikation wird dann bunt und spannend. Kommunikation auf Augenhöhe ist die Devise bei allen sozialen Medien. Nutzer zu unterhalten und sie ernst zu nehmen, darauf kommt es an. Und die sozialen Medien sind sehr unterhaltsam. Sie eigenen sich wunderbar für die Gewinnung von Meinungsführern als Multiplikatoren, fürs Storytelling und die CI-gerechte Kommunikation.

Old Spice

Die amerikanische Körperpflege-Linie Old Spice von Procter & Gamble bezieht seine Fan-Gemeinde mit ein. Eine Fülle von Videos, Bildern und verspielten Sequenzen sind auch auf YouTube abrufbar. Old Spice Marketer setzen bei ihrer Social Media Arbeit auch auf die Software Adobe Creative Suite. Ein effektvolles Video zeigt einen muskelbepackten gut aussehenden Mann, der mit Hilfe seiner Muskeln Instrumente steuert. Das Video ist schon sehr beeindruckend.

An manchen Stellen sind die Kommunikationsexperten aber doch etwas übereifrig und überschwemmen die Follower mit Meldungen und Filmen. Hier gilt eher: Manchmal kann weniger auch mehr sein.

H. Samuel

Unternehmen haben eigentlich super Möglichkeiten über Facebook oder andere Kanäle Kunden zu binden und Neukunden zu gewinnen. Auch jahreszeitliche Anlässe lassen sich optimal aufgreifen. Diese Chance verspielt H. Samuel, eine Juwelier-Kette aus Großbritannien. Für Paare, die heiraten wollen, oder Menschen, die sich für ein besonderes Event schmücken, wäre der  Social Media Auftritt eine schöne Anlaufstelle, doch leider sind die Produktpräsentationen wenig beeindruckend. Pixelige Bilder auf weißem Hintergrund locken Nutzer nicht wirklich hinter dem Ofen hervor.

Einige Beiträge auf Facebook sind sogar sehr alarmierend. Negative Einträge und Beschwerden von Nutzern werden vom Unternehmen nicht aufgegriffen. Diese Beschwerden werden von anderen Nutzern wiederum kommentiert und Schimpfwörter häufen sich. Die Kundenbetreuung reagiert unverständlicherweise kaum darauf.

Mc Donald’s

Ein Positivbeispiel für einen professionellen Umgang mit Beschwerden bietet Mc Donald’s in Österreich. Hier gehen Social Media Spezialisten sehr gut mit Beschwerden um. Sie verweisen auf eine Kundenservice-Anlaufstelle, wo individuell auf Kunden und ihre Anliegen eingegangen wird. Negatives öffentlich zu diskutieren, ist nämlich keine gute Idee für die Außenwirkung.

Selbst, wenn eine Entschuldigung folgt, bleibt doch das Negative haften. Humor und Verständnis sind die besten Waffen von Unternehmenslenkern. Hier ist also wieder Kommunikation auf Augenhöhe und ganz viel Fingerspitzengefühl gefragt, damit aus gefrusteten Kunden geschätzte und zufriedene Kunden werden.

Von der  Erfolgsmessung bis zum Krisenmanagement

Wichtig bei aller Kommunikation über die sozialen Medien ist natürlich auch die Erfolgsmessung. Schließlich sollen sich der finanzielle und der zeitliche Aufwand lohnen. Professionelle ROI-Messungen machen es möglich. Auch die Auswahl der  optimalen Social Media Kanäle gehört zur guten Social Media Strategie dazu. Sollten sich jedoch bei aller Vorsicht und guter Planung doch mal negative Stimmen in den Netzwerken äußern, ist ein gutes Krisenmanagement enorm wichtig. Peinlichkeiten verbreiten sich rasend schnell im Netz.

Beispiel: Home Depot, eine amerikanische Baumarktkette. Lustig sollte eine Tweet sein, der drei afroamerikanische Trommler zeigte. Der  in der  Mitte trug zudem ein Affenkostüm. Welcher Trommler nicht wie die anderen sei, lautete die Frage dazu. Dieser zurecht als rassistisch wahrgenommene Tweet zog einen enormen Shitstorm nach sich. Home Depot entschuldigte sich öffentlich und erklärte, dass sowohl der Fotograf als auch die verantwortliche Multi Media Agentur und alle anderen, die in irgendeiner  Form an dem Tweet beteiligt waren, gefeuert wurden. Anders hätte Home Depot das rassistische Image wohl auch nicht loswerden können.    

Nutzer zum Teilen animieren

Fans und Interessenten lassen sich prima über die sozialen Medien binden. Fans suchen Inhalte, die zu Ihnen passen. Wichtig sind dabei hochwertige Inhalte, die interessant aufgemacht sind und die eben zum Teilen animieren. Da macht eine Zielgruppenanalyse und Kommunikationsplanung auf jeden Fall Sinn. Je mehr Nutzer Inhalte anklicken und weiterleiten, desto größer ist auch der virale Erfolg.

 

Über den Autor: Christian Arno
Gut bewaffnet mit einem sprachwissenschaftlichen Diplom der Universität Oxford und einer erklärten Leidenschaft für das E-Business ist es ihm gelungen, den überwiegenden Teil seiner Pflichten auf andere, ebenso fähige Personen abzuwälzen
. Heute ist er der Geschäftsführer von Lingo24, einem Übersetzungsunternehmen, das professionelle Übersetzungen anbietet. Lingo24 gehört inzwischen zu den am schnellsten wachsenden Übersetzungsbüros der Welt. Folgen Sie Christian auf Twitter unter @l24de.

 

 

Twitter-Must-Haves

– einfach umsetzbar und erfolgversprechend!

Manche Twitter-Konten laufen "wie geschmiert", andere hingegen sind mehr tot als alles andere – haben Sie sich auch schon einmal gefragt, woran das liegt und vor allem, wie Sie ein Twitter-Konto zum Laufen bringen können? In diesem Blogbeitrag erfahren Sie mit Hilfe einiger praktischer Tipps, wie Sie Ihren Twitter-Auftritt verbessern können.

Twitter-Profil richtig aufbauen

Hashtag 2

Zu jedem Profil gehören:

  • Die @Twitter-Adresse: Diese Adresse gibt die URL an, mit der Sie erreichbar sind wie zum Beispiel https://twitter.com/JennySHH. Sie sollte sich nie ändern, weil dann in der Vergangenheit angegebene Links nicht mehr erreichbar sind.
  • Der Twitter Name: Wählen Sie entweder Ihren vollständigen Namen oder, so wie ich, einen, der einen Rückschluss auf Ihr Geschäftsfeld zulässt. (Wichtig hierbei ist lediglich: Die Kombination aus Twitter-Name und –Adresse sollte diesen Rückschluss ermöglichen. Wenn Sie also bereits eine Adresse gewählt haben, die Ihr Geschäftsfeld nennt, dann können Sie getrost Ihren richtigen Namen wählen). Das verbessert die Chancen darauf, dass andere Ihnen folgen. Den Twitter-Namen können Sie im Gegensatz zur Adresse jederzeit ändern.
  • Der Ort, an dem Sie sitzen. So sehen potenzielle Kunden, wo Sie tätig sind. Haben Sie ein Unternehmen, dass Standorte überall hat? Dann können Sie auch „Weltweit“ angeben.
  • Ein kurzes Statement: Schreiben Sie, was Sie bei Twitter wollen. Das kann bzw. sollte über Schlagworte sein. Ich empfehle, hier Hashtags zu nehmen. Eine Erklärung finden Sie etwas weiter unten
  • Geben Sie eine Website an! Zusätzlich können Sie in der Bio zu weiteren verlinken. Um sich rechtlich abzusichern, sollte auch ein Link zum Impressum in der Bio stehen.
  • Nutzen Sie die Design-Möglichkeiten: Wählen Sie ein Hintergrundbild mit Bedacht. Hier gibt es zwei Möglichkeiten:

    • Wählen Sie eines, das Rechts oder Links am Rand weitere Kontaktmöglichkeiten anbietet
    • Wählen Sie eines, dass die Follower zum Scrollen veranlasst. Bei mir steht zum Beispiel im Hintergrund „JennySHH“. Das sieht man jedoch nicht gleich. Follower werden neugierig und klicken sich durch mein Profil, um es lesen zu können.
  • Gleiches gilt für die Kopfzeile: Geben Sie Ihren Followern ein Kopfzeilenbild. Das Bild ist auch mit dem Handy sichtbar. Bild-Inhalt wird automatisch wahrgenommen. So wirkt Ihr Profil sympathischer und glaubwürdiger und damit erhöhen Sie die Chance, dass andere Ihnen folgen. Ich habe den Filmstreifen gewählt, weil er clean und passend zu meinem Profilbild ist.
  • Auch beim Profibild gibt es Tipps, deren Beachtung durchaus zu etwas führen:

    • Fotos von Personen wirken besser als Logos. Zumindest, wenn Ihre Firma international noch nicht so bekannt ist.
    • Fotos sollten einen Wiedererkennungswert haben! Auffällige Bilder sind hier besonders gut, wenn Sie auch über andere Netzwerke kommunizieren.
    • Nutzen Sie überall das gleiche Profilbild!

Hashtags nutzenHashtag

Den Sinn von Hashtags haben wohl die wenigsten bisher wirklich verstanden. Durch den Einsatz eines Hashtags, also durch simples hinzufügen einer Raute (#) vor einen Begriff wird dieser zu einem Anklickbaren und hervorgehobenen Schlagwort innerhalb von Twitter. Wenn jemand in den Trends nach WordPress sucht, steigern Sie so Ihre Chance, darüber gefunden zu werden.

Was twittern?

  • ganz allgemein über Dinge, die zu Ihnen, Ihrem Thema oder Ihren Followern passen
  • die einen Link auf eine Site, einen Blog oder ähnliches enthalten
  • über aktuelle Ereignisse und Neuigkeiten zu Ihrem Spezialgebiet
  • darüber, was Ihnen gerade durch den Kopf geht (was lesen Sie; wo sind Sie; eine Frage, die Sie haben…) à Das macht Ihre Tweets persönlicher J
  • Dinge, die eine @-Antwort provozieren
  • populäre und/oder aktuelle Themen (Themen, die in den #-Tags genannt werden)

Geben Sie indirekte Hinweise auf Ihr Spezialgebiet/Dienstleistung:

  • über einen Link auf Ihren Blogbeitrag
  • über Hinweis auf Bewertungs- oder Preisvergleichsseiten
  • über das Angebot kostenloser Produkte oder Webinaren
  • durch Kommentare auf anderen Websites und einen Tweet mit Link zum Artikel
  • indem Sie über Produkte oder Dienstleistungen tweeten (gut, ist klar, trotzdem!)
  • über Nischeninformationen , Hinweise und Tipps

Die Tweets

  • Twittern Sie, so oft es geht. Die Anzahl der Follower steigt mit der Anzahl der Tweets!
  • Nutzen Sie Retweets (siehe Abbildung Retweet 1). Sie sind einfach zu machen und Ihre Tweet-Anzahl steigt.
  • Tweets sollten nicht länger als 138 Zeichen sein. Warum? Lassen Sie immer mindestens zwei Zeichen frei, um anderen die Möglichkeit zu geben, Sie zu zitieren (siehe Abbildung Retweet 2)
  • Es gibt Dienste, durch die Sie automatisch posten können, wie zum Beispiel Paper.li. Diese Twitter-Zeitung ermöglicht personalisierte Ausgaben, die dann auf Twitter erscheinen.

Das Verhältnis von Followern zu Folge ich

Ganz wichtig ist das Verhältnis von Followern zu Folge ich. Nutzen Sie Tracking-Tools! Durch Tracking-Tools können Sie automatisiert Ihre Followerschaft durchforsten. Ich nutze hier zum Beispiel unfollowes.me. Auf deren Internetseite http://unfollowers.me/ können Sie sich mit Twitter einloggen und Ihren Account nach den verschiedensten Kategorien durchsuchen. Hierzu gehören unter anderem:

  • Recent unfollowers
  • Recent followers
  • People who you recently followed
  • People who you recently unfollowed
  • People who don't follow back
  • People who i don't follow back
  • People who i follow, follow back
  • All followers
  • All following

So können Sie ganz einfach diejenigen Nutzer wieder „rausschmeißen“, die Ihnen nicht zurückfolgen. Das macht es leicht: Suchen Sie sich einen Nutzer aus, der von den Interessen her auf demselben Gebiet ist wie Sie. Folgen Sie seinen Followern. Damit werden Sie gesehen und steigern die Chance, dass andere zurückfolgen. Wer nach zwei Tagen nicht reagiert hat, den entfernen Sie wieder von Ihrer Liste.

Das war es mit meinen Must-Haves. Befolgen Sie sie und Sie werden sehen, dass Sie so binnen 8 Wochen auf mindestens 200 Follower kommen werden. Ich würde mich über Rückmeldungen an Jane@JaneSMarketing.de freuen!

Twitter – Tips für Anfänger

Heute gibt es mal einen Post, der zu 90% aus Stichpunkten besteht. Das macht aber nichts würd ich mal sagen. Es geht ja auch um Tips, und die müssen keine romanartige Ausschweifungen annehmen. Bevor wir aber gleich zu den eigentlichen  Tip kommen, gibt es hier mal ein paar aktuelle Fakten [entnommen aus der Beevolve Studie]:

  • Frauen tweeten öfter als Männer (53% Frauen zu 47% Männern)
  • Frauen tweeten auch mehr als Männer (Frauen 610 und Männer 567 Tweets)
  • Die Mehrheit (81,1%) der Twitter-Nutzer hat weniger als 50 Follower. Im Schnitt hat ein User 208 Follower, wobei 6% aller Twitter-User überhaupt keine Follower haben. Mit der Zahl der Follower steigt (statistisch) die Zahl der Tweets. User mit mehr als 100.000 Followern haben im durchschnittlich > 15.000 Tweets versendet.
  • Ein aktiver Nutzer twittert in drei Jahren im Schnitt 1.000mal.
  • Es gibt erst knapp 600.000 aktive Twitter-Accounts in deutscher Sprache.
  • Das errechnete Wachstum von 8% innerhalb 2012 lässt trotzdem darauf schließen, dass sich  Twitter auch hier langsam etabliert.
  • Durch die Nutzung mit Smartphones und Tablets wird die Verbreitung weiter voranschreiten.

Sooo, kommen wir nun von den Fakten zu den Tips. „Was gehört denn alles zu einem Konto“ bzw Account? Bei der Einrichtung des Accounts gibt es ein paar kleine Dinge, worauf man achten sollte:

  • Zu jedem Profil gehören: der @Twittername, der richtiger Name, Ort, ein kurzes Statement sowie eine Website (man kann auch zu mehreren verlinken)
  • In der Bio sollte kurz stehen, was ihr bei Twitter wollt!
  • Nutzt besser einen individuellen Hintergrund und Kopfzeile.
  • Wählt ein Theme, dass zu deinem Beruf/Ziel passt.
  • Wenn ihr euch mit einem anderen Unser intensiver unterhalten möchtet, wechselt Sie zu den Direktnachrichten.
  • Schaut euch andere User an, wenn ihr ihnen folgen wollt: Welche Art von Tweets sie absetzen, ihre Bio und evtl. die User, denen diese Person folgen.

Twitter kann man relativ leicht über LinkedIn, Xing und Google+ bedienen. Mit einer E-Mail- Benachrichtigung bei Erwähnungen oder anderen interaktionen muss man nur Online gehen, um diese Interaktionen zu pflegen, nicht aber zum Twittern selbst!

„Worüber in Gottes namen soll man denn etwas schreiben?“ Ich weiß nicht, warum diese Frage gestellt wird, aber das kommt relativ oft vor (gleich nach „und wer liest das dann?“). Hier sind ein paar Anregungen über mögliche Inhalte:

Ihr tweetet:

  • ganz allgemein über Dinge, die zu euch, eurem Thema oder euren Followern passen
  • die einen Link auf eine Site, einen Blog oder ähnliches enthalten
  • über aktuelle Ereignisse und Neuigkeiten zu eurem Spezialgebiet
  • darüber, was euch gerade durch den Kopf geht (was ich gerade lese; wo ich bin; eine Frage, die ich habe…)
  • Dinge, die eine @-Antwort provozieren
  • populäre und/oder aktuelle Themen (Themen, die in den #-Tags genannt werden)

Ihr gebt indirekte Hinweise auf euer Spezialgebiet/eure Dienstleistung:

  • über einen Link auf euren Blog
  • über Hinweis auf Bewertungs- oder Preisvergleichsseiten
  • über das Angebot kostenloser Produkten oder Webinaren
  • durch Kommentare auf anderen Websites und einen Tweet mit Link zum Artikel
  • indem ihr über eure Produkte oder Dienstleistungen tweetet (gut, ist klar, trotzdem!)
  • über Nischeninformationen , Hinweise und Tipps

Ich nutze wie gesagt auch noch die Möglichkeit der automatischen Inhalte durch z.B. Twitterfeed von meinem Blog/ Website oder auch mal anderen Blogs, die zu meinem Thema passen.

Das war es auch schon, kurz und schmerzlos 😉  Ach so und wer es ausführlicher mag, der kann hier auch noch etwas weiter lesen/lernen:

So, ich bin dann weg! Das war es schon,

Eure Jane

Nachtrag zum Twitter Timeline Widget

Neulich habe ich in einem Beitrag über die Konfiguration bzw Einrichtung des Twitter Timeline Widget berichtet. Die von mir erklärte  Vorgehensweise funktioniert aber leider nur dann, wenn ihr euch für ein WordPress Theme entschieden habt, dass dieses Widget von sich aus anbietet. Es gibt aber auch Back-Ends, die ohne ein solches Widget auskommen müssen!

So sieht das Original ausBeim richtigen Widget könnt ihr alles von WordPress aus einstellen. Ihr braucht lediglich die Widget ID und schon kann es los gehen.

Es gibt aber auch eine relativ einfache Lösung für die Themes, die das nicht anbieten: Das Text-Widget! In ein Text Widget könnt ihr nämlich bestimmte HTML-Codes schreiben und die werden dann umgewandelt und man kann als User von außen keinen Unterschied erkennen.

Die Vorgehensweise entspricht anfänglich der aus dem alten Beitrag, daher kopiere ich das hier mal rein: „Ihr müsst zunächst zu Twitter direkt gehen. Dort klickt ihr euch vor bis zu den Widgets: Also auf Einstellungen > Widgets und dann > Neu erstellen. Dort könnt ihr dann das entsprechende Widget für euren WordPress Blog konfigurieren.“

Der Unterschied ist nun, dass ihr euch nicht für die ID interessiert. Ihr müsst jetzt wirklich alles so einstellen, wie es am Ende sein soll, weil ihr hier keine Nach-Justierung in WordPress mehr machen könnt. Kleine Info am Rande: Ihr könnt nicht nur eure, sondern auch die Timeline von jedem anderen User in euren Blog bauen.

Also alles einrichten und auf „Speichern“ klicken. Dann erscheint im Fenster unter eurer Timeline-Vorschau ein Fenster mit dem zu kopierenden HTML-Code. Der sieht dann ungefähr so aus:

<a  href=“https://twitter.com/JennySHH“  data-widget-id=“328809825456766977″>Tweets von @JennySHH</a>
<script>!function(d,s,id){var js,fjs=d.getElementsByTagName(s)[0],p=/^http:/.test(d.location)?’http‘:’https‘;if(!d.getElementById(id)){js=d.createElement(s);js.id=id;js.src=p+“://platform.twitter.com/widgets.js“;fjs.parentNode.insertBefore(js,fjs);}}(document,“script“,“twitter-wjs“);</script>
Text Widget

So, das Gewusel kopiert ihr nun. Ihr geht ins WordPress Menü>Design>Widgets und sucht euch das Text Widget raus. Widget in die Leiste rechts ziehen, ausklappen und mit dem eben kopierten Text befüllen. Dann noch alles Speichern… et voilá – ihr seid schon fertig!

Falls ihr Fragen habt, schreibt mir einfach 🙂
Eure Jane

Twitter Timeline Widget konfigurieren, aber wie?

Widget erstellen 0

So sah es bislang aus

Das Twitter Timeline Widget? Hierbei handelt es sich nicht gerade um einen selbsterklärenden Begriff, das steht schon mal fest! Bei WordPress gibt es ja bekannterweise eine Menge einzustellen. Hierzu gehören auch die vielen Widgets. Wer jetzt nicht weiß, was damit gemeint ist: Widgets sind so etwas wie kleine Bausteine für einen Blog beziehungsweise eine WordPress-Site. Da die wenigsten WordPress User gleichzeitig Spezialisten im Programmieren sind, werden diese Bausteine vorprogrammiert und man muss dann nur noch Randgrößen wie Höhe, Farbe usw. eingeben oder sagen, welches Foto genutzt werden soll. So sieht die Website für den normalen User schnell sehr professionell aus.

Bei WordPress gibt es nun ein neues, offiziell für WordPress gemachtes Widget – das Twitter Timeline Wodget. Vor der Änderung sah das Twitter Widget am Frontend ungefähr so aus wie rechts im Bilde. Nun steht zu diesem alten Widget das Folgende: „Please switch to the ‚Twitter Timeline‘ widget. This widget will be going away in the future and the new widget allows for more customization.“ Eine dezente Aufforderung an alle, doch lieber das neue Widget ‚Twitter Timeline‘ zu nutzen, weil das alte wohl bald gelöscht wird.

Hier will ich euch nun also kurz erklären, was ihr genau machen müsst, um dieses Widget ordnungsgemäß zum Laufen zu bringen. Es reicht nämlich nicht, das Widget einfach in die entsprechende Sidebar zu ziehen. Ihr müsst zunächst zu Twitter direkt gehen.

Widget erstellen 1-3Dort klickt ihr euch vor bis zu den Widgets: Also auf Einstellungen > Widgets und dann > Neu erstellen. Dort könnt ihr dann das entsprechende Widget für euren WordPress Blog konfigurieren. Für den Blog braucht ihr jedoch nicht den HTML Code, der dann generiert wird, ihr braucht lediglich eure Widget-ID. Diese ID findet ihr ober in der URL oder im HTML-Code selbst. Diese ID kopiert ihr nun.

Geht wieder auf das Dashboard eurer WordPress Site > Design > Widgets > Twitter Timeline. Zieht dieses Widget per Drag&Drop in die Sidebar an die Stelle, an der es später auftauchen soll. Wenn ihr es dann anklickt, öffnet es sich und ihr könnt den Titel bestimmen und weitere Einstellungen wie die Linkfarbe vornehmen. Da ihr das hier nochmal einstellen müsst, ist es auch nicht so wichtig, wie ihr es bei Twitter voreingestellt habt. So habt ihr außerdem die Möglichkeit, es für jede WordPress Seite zu konfigurieren. Dort seht ihr das Feld für die Twitter-Id und fügt die eben kopierte ID aus der URL wieder ein.  Dann noch auf Speichern klicken und schon seid ihr fertig.

Wenn ihr alles richtig gemacht habt, dann müsste jetzt das neue Feld in eurer Sidebar auftauchen. Ich würde hier ja ein Bild einstellen, aber scrollt einfach runter und schaut selbst! Ihr findet es rechts unten unter „Gezwitschertes“. Das neue Widget bietet einige Vorteile, denn ihr könnt jetzt scrollen und euch auch ältere Tweets ansehen, ihr bekommt Bilder angezeigt und ihr könnt dem User nicht nur folgen, sondern auch direkt einen Tweet an den User senden.

Habt ihr noch Fragen? Dann schreibt mir einfach!

Eure Jane

Kleiner Nachtrag: So sieht das Widget im Backend aus:

Unbenannt

Und hier (gelbe Markierung) kommt die ID aus der URL in Twitter rein 🙂

Pinterest und Twitter – aufräumen in 3 Schritten

Für Twitter gibt es bekannterweise eine ganze Reihe von Tracking- Tools. Damit findet man u.a. User, die einem nicht mehr folgen, denn der Begriff Tracking bedeutet so viel wie „verfolgen“. Prinzipiell ist das Verhältnis von „Follower“ zu „Folge ich“ auch erstmal nicht so wichtig. Für viele jedoch sagt es etwas aus, hier trügt also der Schein. Es gibt so einige, die etwas in dieses Verhältnis hinein interpretieren. Am besten erklärt sich das an ein paar Beispielen.

Twitterverhältnis1

Hier läuft etwas verkehrt

Nehmen wir an, dieses Verhältnis sieht so aus wie in diesem Bildausschnitt. Gut, 39 Tweets ist so oder so nicht wirklich viel. Vielmehr kommt es aber darauf an, dass dem User niemand folgt. Ein wahrhaft inaktiver User, oder zumindest wirkt es so. Hier bietet wird  absolut kein Anreiz geboten, um zu folgen.

Twitterverhältnis2

In diesem Beipiel sieht es schon besser aus, oder?

Im zweiten Beispiel sieht es anders aus. Hier hat der User bereits ordentlich getwittert, fast 90.000 Tweets. Wow (!)  kann man da nur sagen. Wenn man sich jedoch das Verhältnis ansieht, dann fällt eines deutlich auf: Bei 42.752 Followern ist es schon komisch, dass die Anzahl der „Folgt-Leute“ auch bei 42.385 liegt. Man müsste doch erwarten, dass der User einen großen Einfluss hat. Das ist sicherlich auch so, zumindest im Vergleich zum ersten Beispiel. Bei näherer Betrachtung denkt man allerdings eher, dass der User „Hinz und Kunz“ folgt. Was sagt das aus über die Qualität der Follower und des Inhalts? Es sagt uns, dass der User nicht nur Jedem folgt, sondern auch, dass ihm seine Followerschaft relativ egal ist (er folgt jedem und ihm folgt jeder, egal was der User macht). Außerdem kann man dort hineininterpretieren, dass wahrscheinlich auch viel belangloses und inhaltsloses Zeug getwittert wird. Hier gilt eben nicht Qualität, sondern Quantität als Maßstab. Die Masse machts – stimmt das auch hier?

Kommen wir zum dritten und letzten Beispiel. Hier geht es, um wenigstens ein mal einen Namen zu nennen, um den offizielle Stern.de Account:

Twitterverhältnis3

Stern.de wird wohl nicht zurückfolgen 🙂

Wie man sieht, ist das Verhältnis hier niederschmetternd und es wird einem vermittelt, dass solche User wohl nicht zurückfolgen. Hier ist der Informationsgehalt aber so hoch, dass trotzdem 240.000 User den News des Stern folgen. Warum, wissen wir wohl alle!

Hier kommen wieder die Tracking Tools ins Spiel. Es gibt eine Reihe davon, wie zum Beispiel unfollowers.me, das ich auch ganz gern benutze. Es ist einfach und man kann alles mögliche herausfinden. So schaue ich zum Beispiel ab und an rein, um herauszufinden, wer nicht zurück folgt (who doesnt follow back?) oder wer mir nicht mehr folgt (recent unfollowers). Eine ausführliche Auflistung an Tracking-Tools ist hier zu finden.

Nun gibt es aber Portale wie Pinterest, wo es solche Tools einfach noch nicht gibt. Zumindest nicht für PC oder Android Systeme. Für das IOS soll schon etwas auf dem Markt sein. Das hilft mir aber nicht, wenn ich keine I-Phone besitze oder prizipiell kein IOS Fan bin. Zusätzlich hat man auch bei unfollowers.me immer wieder das Problem, dass nicht alle User bzw Unfollower angezeigt werden.

suspended

So sieht es bei Unfollowers.me oft aus – die User werden aus der Liste genommen, bevor man sie sehen kann

Es gibt hier eine einfache Lösung, die sich jedoch nur für kleine bzw mittelgroße Accounts anwenden lässt. Oder ihr habt eine Hilfskraft, die sich einen Tag lang damit beschäftigt, dann kriegt ihr auch große Accounts aufgeräumt. Ich erkläre euch das hier mal am Beispiel eines Pinterest Accounts. Ursprünglich gab es dort ca 230 Follower und der User ist so ca. 300 Leuten gefolgt. Ziel war es nun, das Verhältnis wenigstens in Richtung 1:1 anzuheben. Hier gibt es einen einfachen Trick, den ich euch in 3 Schritten erklären möchte und der sich auch auf Twitter und andere Portale anwendbar sind, wo es eben nicht um Freunde oder Kontakte, sondern um Follower geht.

Schritt 1: Ihr lasst euch alle Follower anzeigen. Hier müsst ihr darauf achten, wirklich so lange herunter zu scrollen, bis alle angezeigt werden. Dann wird Strg+A gedrückt [Tastenkombination, um alles auf einmal zu kopieren], alles kopiert und in den Editor eingefügt. Hintergund ist die Tatsache, dass der Editor jegliche Formatierungen und Bilder aus dem Kopierten heraus nimmt und reiner Text übrig bleibt. Ihr macht Excel auf und kopiert es dort einfach rein, löscht den Anfangstext, das sind so die ersten 20 Zeilen, heraus und dann sortiert ihr den Rest nach Buchstaben.

Schritt 2: Nun macht ihr genau das gleiche mit der Liste der Leute, denen ihr folgt. Dann solltet ihr eine Excel Tabelle haben, in der in Spalte 1 die Follower stehen und in Spalte 2 die, denen ihr folgt. Nun braucht ihr nur noch verlgeichen und durchstreichen. Idealerweise streicht ihr aber nur die durch, die zurückfolgen, also die Namen, die auf BEIDEN Listen stehen!!! Den Namen der Nicht-Follower solltet ihr noch lesen können!

Schritt 3: Einfach alle die Löschen, die am Ende noch auf der Liste stehen. Kleiner Tip: Wenn ihr eine App habt, dann macht das damit, das geht schneller und besser. Pinterest ist am Computer eher schwerfällig zu  bedienen.

PinterestVH1

Tadaa!! SO sollte es ungefähr aussehen

Und schon seid ihr fertig! Das ist vom Zeitaufwand her durchaus vertretbar vertretbar gewesen und hat ca. 1 1/2 Stunden gedauert. Das Schreiben des Beitrags hier dauerte definitiv länger! Am Ende war das Verhältnis ein ganz annehmbares, wie ich finde. Das suggeriert dem  User soviel wie: „Sie her, ich habe gute News/Content/Bilder & ich folge dir eventuell zurück!“

Wie viel weiß der User?

Die “The Search Agency” hat jüngst eine Studie über das Nutzerverherhalten der Surfgesellschaft heraus gebracht. Unter dem Titel 2012 Online User Behavior and Engagement Study wurden einige erschreckende Zahlen veröffentlicht. 

So weiß zum Beispiel gerade einmal die Hälfte der Befragten US Amerikaner, was es bedeutet, etwas im Netz zu pinnen und noch weniger wissen etwas darüber, wie lang ein Tweet maximal sein darf. Das dürfte hier bei uns noch radikaler ausfallen, würde ich mal vermuten. Zwar haben doch einige unter uns einen Twitteraccount, aber die meisten nutzen es einfach nicht. Datenschutz ist in Deutschland nun mal ein großes Thema, und das vereint sich einfach mal nicht mit Twitter. Das trifft natürlich nicht auf Unternehmen und Marketer sowie Promis zu, aber den einfachen Menschen interessiert das hierzulande gar nicht oder kaum. Zurück zur Studie: Fazit war jedenfalls, dass es im allgemeinen wohl so ist, dass Frauen eher pinnen und Männer eher zwitschern (twittern). Trifft auf mich auch zu, aber ein Bild weiter pinnen oder schon wieder einen Tweet rausschiken ist ja auch ein Unterschied.

Eine weitere sehr schöne Aussage war, dass tatsächlich mehr als 1/3 der Erwachsenen US-Amerikanischen Nutzer denken, dass Suchmaschinen ihr Geld mit dem Verkauf von Nutzerdaten verdienen 😉 Da kann man doch nur WTF sagen! Gerade einmal ¾ der Nutzer haben irgendwann in der Vergangenheit wenigstens schon mal verstanden, dass Suchmaschinen überhaupt Geld durch Werbung machen. Hier ist mal ein kleiner Auszug:

Social Network Use

Was weiß der User? Immerhin wissen 70%, wie man postet.

Das ist natürlich traurig, wenn man nicht weiß, dass das, was ganz oben steht, eine Anzeige ist. Gut gemacht AdWords, kann man da nur sagen! Werbetechnisch wieder alles richtig gewesen. Oh man…Man muss doch auch mal sein Gehirn etwas anstrengen und sich fragen, warum denn Facebook und Google heute größer als Microsoft sind?! Na ja gut, wenn man das schon „weiß“, erübrigt sich das weiter denken.

Ein Danke noch an die SEO-united.de Blogger, durch die ich auf die Studie aufmerksam geworden bin! Schöne Studie, die Zusammenfassung inklusive Bildchen gibt es hier.

Eure Jane